Wichtig für alle Frauen: So erkennst du rechtzeitig, ob du Gebärmutterhalskrebs hast!

Jährlich erkranken 12 von 100.000 Frauen in Deutschland an Gebärmutterhalskrebs. Im Jahr sterben ungefähr 1.600 Frauen daran. Vor allem Frauen im Alter von 40 und 64 Jahren sind besonders gefährdet. Trotzdem gibt es gute Nachrichten: vor 30 Jahren starben noch doppelt so viele Frauen daran als heute. Nicht nur der medizinische Fortschritt, sondern auch regelmäßige Untersuchungen und Prävention haben die Lage deutlich verbessert. Eine frühzeitige Erkennung ist sehr wichtig und wir sagen dir was du im Auge behalten musst.

Aber wie soll man wissen, ob man es hat?

Humanes Papillomvirus

Gebärmutterhalskrebs wird vom sexuell übertragenen Humanes Papillomvirus (auch HPV genannt) verursacht. Trotzdem bedeutet das Virus nicht immer die  Entwicklung von Krebs im Gebärmutterhals. Manchmal schafft es der Körper, das Virus selbst zu zerstören. In anderen Fällen ist der Körper nicht in der Lage sich abzuwehren und somit bleiben die Viren in den Zellen des Gebärmutterhalses. Daraus können sich dann Krebszellen entwickeln. Vom Zeitpunkt der Infektion mit dem HPV bis zur eigentlichen Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs können auch ganze zehn bis fünfzehn Jahre vergehen.

Symptome
Zum Glück können jetzt dank dem medizinischen Fortschritt Anomalien viel früher erkannt werden als zuvor. In Deutschland kann jede Frau ab 20 Jahren einmal in Jahr kostenlos zur Vorsorge zum Frauenarzt gehen. Mit einem so genannten Pap-Test kann man sich dann die wichtigste Untersuchung zur Früherkennung unterziehen lassen. Wenn Zellveränderungen gefunden werden, ist das aber trotzdem kein Grund zur Panik. Der Krebs kann sich in verschiedenen Stadien befinden und noch rechtzeitig behandelt werden. Die wichtigsten Symptome, auf denen du achten solltest sind: blutige oder braune Schmierblutungen außerhalb der normalen Periode, weißlicher Ausfluss (Fluor) der streng riecht. Auch nach Kontaktblutung, das sind Blutungen unmittelbar nach dem Geschlechtsverkehr, und Blutungen nach den Wechseljahren muss man Ausschau halten.

 

Quelle: Margriet AOK.de| Bild: PxHere

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