Wie können Sie Muskelkrämpfe vermeiden?

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Muskelkrämpfe entstehen, wenn sich der Muskel plötzlich und unwillkürlich zusammenzieht. Sie kommen vor allem in der Nacht vor und können sehr schmerzhaft sein.

Wir werden jetzt einen Blick auf die Lebensmittel, Inhaltsstoffe und Ergänzungsmittel werfen, die uns bei Muskelkrämpfen helfen und allgemein den Zustand der Muskeln verbessern können.

Magnesium

Wenn wir an die Muskelgesundheit denken, kommt uns als erstes Magnesium in den Sinn. Magnesium ist ein Mineral, das in unserer Kost leider nur in geringen Mengen vorkommt. Dies ist auf falsche Ernährung und auch auf den schlechten Gemüseanbau zurückzuführen.

Magnesium  kann entweder in Form von Chlorid oder Citrat als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden oder auf natürliche Weise durch folgende Lebensmittel:

  • grünes Gemüse
  • Kakao
  • Trockenfrüchte
  • Erbsen
  • Avocado
  • Vollkornreis
  • Bananen

Kalium

Auch Kalium ist für unsere Muskeln äußerst wichtig. Dieses Mineral ist im Gleichgewicht mit Sodium und kommt wie Magnesium leider nur in wenigen der täglich üblichen Lebensmittel vor.

Welche Nahrungsmittel enthalten viel Kalium?

  • Tomaten
  • Bananen
  • Weizenkleie
  • Trockenfrüchte
  • Kartoffeln
  • Rhabarber
  • Melonen

Um den Körper ausreichend mit Magnesium, Kalium und anderen Mineralstoffen zu versorgen, empfehlen wir täglich grünen Salat, ein paar Trockenfrüchte, Sonnenblumenkerne, Sesamsamen und Sprossen.

Knoblauch enthält übrigens auch viel Kalium, wir können unsere Gerichte damit verfeinern.

Natürliche Zusatzstoffe

Viburnum: Dieser Strauch hilft natürlich Schmerzen und Muskelkrämpfe zu lindern. Dazu nehmen wir bis zu dreimal täglich einen Teelöffel in Wasser aufgelöst ein.

Mäusedorn: Diese Plfanze hilft, die Blutzirkulation zu verbessern und hat folglich eine positive Wirkung auf Muskelkrämpfe. Dazu empfehlen wir, täglich zwischen sieben und elf Gramm des Extraktes einzunehmen.

Rosmarin: Rosmarin ist auch eine Pflanze, die den Blutkreislauf anregt und deshalb in unserer Ernährung nicht fehlen sollte.

Kalte Duschen für die Füsse

Die Hydrotherapie mit verschiedenen Wassertemperaturen kann uns helfen, die Blutzirkulation in den Beinen zu verbessern. Am besten nehmen wir dazu kaltes Wasser mit einem stärkeren Wasserstrahl und gehen wie folgt vor:

  1. Entlang des rechten Beins hochfahren.
  2. Entlang des rechten Beins hinunterfahren.
  3. Entlang des linken Beins hochfahren.
  4. Entlang des linken Beins hinunterfahren.
  5. Sobald wir die Kniehöhe erreichen, bleiben wir jeweils einen Moment dort und massieren das Knie mit dem Wasserstrahl.
  6. Wenn es uns möglich ist, machen wir die gleiche Abfolge auf der hinteren Seite der Beine, ohne dabei das Knie einzuschließen.
  7. Für das Trocknen der Beine nehmen wir am besten ein raues Tuch und reiben die Haut von unten nach oben ab.

Sport, Dehnübungen und Massagen

Genauso wichtig wie eine ausgewogene Ernährung ist die tägliche Bewegung. Diese sollte moderat sein. Sportarten wie zum Beispiel spazieren, schwimmen oder Fahrrad fahren sind besonders geeignet. Auch Dehnübungen sollten vor und nach dem Sport verrichtet werden.

Unser letzter Ratschlag sind Massagen an jenen Stellen, wo die Muskelkrämpfe auftreten. Am besten werden diese Massagen von einem Therapeuten oder von einem Knochenspezialisten ausgeführt, aber wir können die Stelle auch selber massieren, wenn wir einfach dazu kommen. Am besten benutzen wir für die Massage Sesamöl als Basis und geben einige Tropfen ätherisches Öl dazu. Folgenden Pflanzen sind empfehlenswert: Hamamelis, Rosmarin, Mäusedorn und Weinrebe. Nach der Massage bedecken wir die Zone mit einem Handtuch und lassen den Muskel ungefähr 15 Minuten lang abgedeckt ruhen, damit die Stelle warm bleibt.