Wie häufig sollte man ein Kopfkissen wechseln?

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Wie oft sollte man sein Kissen wechseln?

Kissen und Decken sind Nutzgegenstände, die besonders hohen Belastungen ausgesetzt sind. Neben der mechanischen Belastung durch Ziehen und Zerren müssen die Materialien ganz andere Härtetests überstehen. Wie lange man ein Kopfkissen benutzen kann, hängt ganz von der Pflege und dem Material des Kopfkissens ab. Als Faustregel gilt: Kissen mit Naturfüllungen, dazu gehören neben Feder- und Daunenkissen auch Kissen mit Schurwolle, sollten Sie nicht länger als sechs bis acht Jahre benutzen. Synthetische Füllungen können Sie bei höheren Temperaturen waschen – sie sind dementsprechend länger hygienisch. Dennoch sollten Sie auch hier auf Veränderungen des Füllstoffes achten. Verklumpt das Gewebe zusehends und lässt sich nicht mehr entwirren, ist es Zeit, das Kissen zu wechseln.

Der Härtetest für Material und Füllung – das müssen Kissen aushalten

Des Nachts gibt der Körper im Schnitt einen bis 1,5 Liter Flüssigkeit an die Umgebung ab. Ein Drittel dieser Feuchtigkeit geht von der Atmung aus, während der Rest auf die Absonderung von Schweiß zurückzuführen ist. Gerade am Kopf sondert der Mensch daher durch Atmung und Schweiß besonders viel Flüssigkeit ab. Noch mehr als Bettwäsche, Decke und Matratze muss das Kissen also in der Lage sein, Feuchtigkeit weg vom Kopf des Schlafenden zu führen. Neben der Saugfähigkeit ist auch Atmungsaktivität der Materialien verlangt. So fühlt sich unsere haut im Schlaf angenehm trocken und warm an. Damit Matratzen und Kopfkissen lange in gutem Zustand bleiben, kann man Vorkehrungen treffen.

Pflegetipps für Kopfkissen

Sind Kopfkissen mit Daunen oder Federn gefüllt, kann es hin und wieder zu Klumpenbildung kommen. Diesen Effekt können Sie ganz einfach verringern, indem Sie die Naht des Kissens wenige Zentimeter öffnen und mit einem Haartrockner kalte Luft ins Innere des Kissens blasen. Das lockert die Verklumpungen auf. Das Kissen wird wieder luftig für ein angenehmes Schlafgefühl. Ein genereller Pflegetipp für alle Kissenarten besteht darin, die Kissen regelmäßig gründlich zu lüften. Dazu muss das Kissen jeden Morgen gründlich aufgeschüttelt werden. Wenn möglich, hängen Sie das Kissen regelmäßig an die Frische Luft. Ein- bis zweimal im Jahr sollten Sie die Kissen in der Waschmaschine waschen. Damit Federkissen danach wieder angenehm flauschig werden, sollten sie im Trockner getrocknet werden. Um Klumpen zu vermeiden, fügen Sie dem Trockner zwei Tennisbälle hinzu. Sie sorgen dafür, dass sich eventuell verklebte Federn und Daunen beim Trocknen wieder voneinander lösen.