Wie du Hühneraugen bekämpfen kannst

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Spätestens dann, wenn sie weh tun, solltest du Hühneraugen bekämpfen. Das geht recht gut zu Hause mit Hausmitteln wie etwa Aspirin und Zitronensaft. Bist du mit der Methode nicht erfolgreich, dann lasse vom Fachmann, zum Beispiel dem Podologen, deine Hühneraugen bekämpfen.

Wie entstehen Hühneraugen?

Hühneraugen bekämpfen ist immer schwieriger, als ihre Entstehung zu vermeiden. Daher ist es gut zu wissen, wie Hühneraugen entstehen und wie man ihnen vorbeugen kann.

Grundsätzlich bestehen Hühneraugen aus Hornhaut, welche sich oft recht schmerzhaft mit einer Art Dorn nach innen wölbt.

Hühneraugen sind entweder durch eine Virusinfektion bedingt und somit streng genommen Warzen oder sie entstehen durch folgende Faktoren:

  • schlecht sitzendes Schuhwerk
  • Fußfehlstellungen

An diesen beiden Punkten kannst du arbeiten, indem du darauf achtest, dass deine Schuhe gut sitzen, nirgends drücken oder reiben und sich so durch Strapazieren der Haut Hühneraugen oder Schwielen bilden. Gegen Fußfehlstellungen helfen orthopädische Einlagen.

Hühneraugen bekämpfenWarum du Hühneraugen bekämpfen solltest

Selbst wenn dir die Hühneraugen noch keine Schmerzen oder Beschwerden verursachen, solltest du auch kleinere Hühneraugen bekämpfen, um Komplikationen vorzubeugen. Diese können sein:

  • Schmerzen
  • Entzündungen
  • Fehlbelastung durch Ausweichbewegungen

Hühneraugen entstehen oft von selbst als Schutz gegen Beanspruchung.Der Körper baut sich in dem Fall eine Art eigenes „Polster“ auf, mit dem er sich an dieser Stelle vor Verletzung und Schaden durch Druck schützt.

Möchtest du diese Hühneraugen entfernen, so stelle sicher, dass du sie nicht weiter „benötigst“, du also das drückende Schuhwerk entsorgst oder andere Vorkehrungen triffst. Sonst wirst du einen Kreislauf erleben, die Hühneraugen wachsen immer wieder nach!

Hühneraugen bekämpfen mit FußbadTipps zur Entfernung von Hühneraugen

Die beste Methode ist, die Ursache zu beseitigen. Kommt das nicht in Frage oder sind die Hühneraugen durch einen Virus entstanden, kannst du zur Fußpflege gehen.

Dort wird man dir die Hühneraugen in nur einer Sitzung entfernen. Langsamer aber genauso effektiv geht es auch zu Hause.

Möchtest du die Hühneraugen entfernen, solltest du als allererstes die betroffene Haut aufweichen. Dazu eignet sich prima ein Fußbad. Vielleicht, während deine Lieblings-Schnulze im Fernsehen läuft?

Theoretisch reicht dazu ein schön warmes Wasser, aber wenn du zum Beispiel Eukalyptus, Pfefferminze oder Teebaumöl ins Wasser gibst, erfrischt das deine Füße zusätzlich!

Ideal ist es auch, wenn du direkt nach einem langen, entspannten Vollbad die Hornhaut bearbeitest.

Hühneraugen bekämpfen mit ZitronenMit Säure Hühneraugen bekämpfen

Auch Säure hilft, die Hornhaut der Hühneraugen aufzuweichen!

Dazu reicht es, die Schalen einer ausgepressten Zitrone auf das Hühnerauge zu legen und die Zitronensäure so einwirken zu lassen.

Die Säure der Zitrone weicht dir Hornhaut auf und sorgt dafür, dass sie sich anschließend leichter entfernen lässt.

Hast du keine Zitrone, kannst du auch Essig verwenden. Tränke dazu ein Tuch oder Wattepad mit Essig und lege es auf das Hühnerauge. Schütze es mit einem Stück Plastikfolie vor dem Austrocknen und lasse die Säure mehrere Stunden einwirken.

Egal ob Essig oder Zitrone: ideal ist es, die Säure über Nacht auf dem Hühnerauge einwirken zu lassen. Dazu solltest du die Zitronenhälfte oder den in Essig getränkten Lappen zum Beispiel mit einer Socke fixieren.

Hühneraugen bekämpfen mit AspirinMit Aspirin die Wirkung verstärken

Aspirin ist nichts anderes als Acetylsalicylsäure in Tablettenform. Es handelt sich also um eine Säure, mit der du Hühneraugen bekämpfen kannst.

In diesem Fall kannst du die Acetylsalicylsäure der Tabletten gut verwenden. Zerstoße sie in einem Behälter und verwende die so entstandenen Krümel als Peeling.

Aspirin ist in Wasser schlecht löslich, sodass der Peelingeffekt lange anhält. Reibe und rubbele dann mehr oder weniger kräftig die aufgeweichte Haut des Hühnerauges ab.

Es wird dir kaum gelingen, gleich bei der ersten Anwendung die komplette Hornhaut abzutragen, daher erwarte nicht zu viel! Höre auf, wenn die umliegende Haut in Mitleidenschaft gezogen wird und wiederhole die Prozedur ein paar Tage später!