Wer an der Kasse mit der Karte zahlt, isst mehr!

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Rein in den Supermarkt, obwohl der Geldbeutel leer ist: Kein Problem, schließlich gibt es EC-Karten! Für die Figur ist das Plastikgeld allerdings weniger zu empfehlen!

Zugegeben, es ist superpraktisch: Wer nicht genügend Bargeld im Portemonnaie mit sich trägt oder aus Sicherheitsgründen nicht tragen will, kann heutzutage fast überall auch mit EC- oder Kreditkarte bezahlen. Auch im Supermarkt. So wird der Wagen oft vollgepackt, schließlich gibt es beim Plastikgeld kaum ein Limit.

Aber genau da liegt das Problem. Nicht nur, dass die Karten dazu verführen, über die eigenen finanziellen Verhältnisse zu leben, sie machen auch noch dick!

Nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) bezahlen deutsche Kunden 67 Prozent ihrer Einkäufe zwischen 50 und 99 Euro mit ihrer Karte. Bei bis zu 200 Euro Ware im Einkaufskorb sind es sogar 80 Prozent.

Forscher an drei Universitäten in den USA haben jetzt herausgefunden, dass Menschen, die an der Kasse ihr Plastikgeld zücken, tendenziell mehr ungesundes und somit oft kalorienhaltigeres Essen kaufen. Das liegt laut der Wissenschaftler zum einen daran, dass Kartenzahler eher zu Spontankäufen neigen, wobei es sich dabei hauptsächlich um fettiges, salziges und süßes Essen handelt. Barzahler dagegen haben eine natürliche “Sperre” im Portemonnaie, die sie davon abhält, ihre Gelüste beim Einkaufen auszuleben. Sie greifen eher zu den Lebensmitteln, die sie wirklich brauchen, und wählen so präziser aus.

Das Fazit der Wissenschaftler: Durch die steigende Verbreitung von EC- und Kreditkarten steigt auch die Anzahl übergewichtiger Menschen. Wer einkaufen geht, sollte vorher lieber Bargeld einstecken.