Welcher Bauch-Typ bin ich?

426 total views, 2 views today

Jeder kann einfach beobachten, dass es ganz verschiedene Bauch-Typen gibt.

So manch dicker Bauch ist auf zu viel und zu fettes Essen zurückzuführen, doch auch Blähungen und Flüssigkeitsretention können den Bauchumfang vergrößern.

Darüber hinaus ist nicht zu vergessen, dass der Bauch auch nach einer Schwangerschaft dicker ist als zuvor.

Die unterschiedlichen Ursachen bedürfen auch verschiedener Behandlungsformen. In diesem Beitrag erfährst du mehr darüber.

Was kann der Bauch über dich erzählen?

Ein flacher Bauch ist der Traum vieler Frauen. Manche unterwerfen sich dafür strikten Diäten, andere gehen ins Fitnessstudio, um ihr Wunschziel zu erreichen.

Doch viele geben bereits auf dem Weg zum Ziel auf, denn gute Resultate zu erreichen, ist gar nicht so einfach. Warum?

Viele beachten bei den zielführenden Maßnahmen nicht, dass diese spezifisch an den Bauch-Typ angepasst werden sollten. 

Wenn du deinen Bauch-Typ kennst, kannst du die richtigen Maßnahmen treffen, um einfacher abzunehmen.

Es geht nicht darum, jeden Tag lange und intensiv zu trainieren und Hunger zu leiden. Es gibt effektivere und weniger strikte Methoden.

Man unterscheidet folgende Bauch-Typen:

1. Aufgeblähter Bauch

Die charakteristische Eigenschaft ist in diesem Fall, dass der Bauch am Morgen flacher als am Nachmittag ist.

Je weiter der Tag fortschreitet, umso größer scheint der Bauchumfang. Dies kann auf Blähungen oder eine schwere Verdauung zurückzuführen sein.

Dieser Bauch-Typ ist sowohl bei Frauen mit Übergewicht als auch bei schlanken oder normalgewichtigen Personen häufig zu finden. Ursache dafür kann eine Lebensmittelunverträglichkeit, ein träger Darm oder eine schlechte Ernährung sein.

Wenn dein Magen daran gewohnt ist, immer dieselben Nahrungsmittel zu verdauen (wenn du öfters in der Woche dasselbe isst), ist es schwierig herauszufinden, wo genau die Unverträglichkeit liegt

Zu den häufigsten Verursachern zählen Laktose, Hefe, Alkohol, Weizen oder Gluten. Du kannst versuchen, auf diese Nahrungsmittelgruppen zu verzichten und beobachten, ob die Blähungen zurückgehen. 

Sobald du herausgefunden hast, welche Nahrungsmittel du nicht gut verträgst, solltest du ganz darauf verzichten.

Wenn du an einem trägen Darm leidest, musst du diesen stimulieren, indem du dein Frühstück veränderst, mehr isst und Gewohnheiten umstellst (z.B. eine Tasse Kaffee am Vormittag).

Wir empfehlen auch:

  • Iss nicht zu spät am Abend.
  • Trinke tagsüber viel Wasser.
  • Baue gesunde Probiotika in deinen Ernährungsplan ein, um die Darmflora zu fördern.

2. Bauch nach der Schwangerschaft

Nach der Schwangerschaft, bleibt der Bauch im unteren Bereich oft etwas dicker.

Die Gebärmutter fällt ab und ist schwer. Es kann 6 Wochen oder länger dauern, bis der Bauch wieder zurückgeht. In manchen Fällen ist dieser Prozess bedeutend länger.

Du musst nicht gleich am Tag nach der Entbindung mit Gymnastik beginnen, man empfiehlt drei Monate lang zu warten. Du solltest auch nicht kontinuierlich an dein Gewicht denken.

Jetzt sind nur deine Gesundheit und dein Baby wichtig.

Sobald du etwas entspannter bis und deinen Körper pflegen möchtest, empfehlen wir dir, Fischöl als Nahrungsergänzung einzunehmen, um Fett zu verbrennen und die Produktion der Hormone, die „Nahrung“ brauchen, zu reduzieren.

Eine andere Möglichkeit ist, gute Fettsäuren zu essen (die in Avocados, Lachs oder beispielsweise Chiasamen vorhanden sind). Diese liefern wichtige Nährstoffe, helfen gegen Müdigkeit und erleichtern die Aufnahme von Vitaminen.

Du kannst Beckenbodentraining, auch als Kegel-Übungen bekannt, durchführen, um diesen Bereich zu stärken.

Nach der Entbindung sind diese sehr hilfreich, um die Muskulatur zu stärken.

3. Kleiner Bauch im unteren Bereich

Das typische Bäuchchen bei Frauen mit anspruchsvollen Berufen oder bei vielbeschäftigten Müttern ist oft auch dann vorhanden, wenn man regelmäßig ins Fitnesscenter geht oder Diäten macht, jedoch immer dieselben Übungen wiederholt und dieselben Nahrungsmittel zu sich nimmt.

Die allgemeine Figur macht sich zwar gut, doch das Bäuchchen stört.

Die schlechten Gewohnheiten, die in diesem Fall meist dafür verantwortlich sind, sind oft ein übertriebenes Bauchmuskeltraining oder die häufige Wiederholung derselben Übungen (beispielsweise Spinning). 

Dabei wird Fett an den Hüften, den Beinen oder Armen abgebaut, jedoch nicht am Bauch.

Eine gute Ernährung ist ausschlaggebend, um den Speck am Bauch wieder loszuwerden. So kannst du auch Verstopfung und Blähungen verhindern.

  • Iss mehr grünblättriges Gemüse, Vollkorngetreide und Obst.
  • Wechsle vom Bauchmuskeltraining zu anderen Übungen, beispielsweise Armbeugen oder Resistenzübungen.
  • Auch Kraftübungen und aerobische Übungen sind zu empfehlen (Situps, Seilspringen usw.).

4. Der Stress-Bauch

Wer lange Stunden im Büro vor dem Computer sitzt und dazu ungesunde Snacks isst, tut seiner Gesundheit nichts Gutes. Diese Gewohnheit macht sich auch am Bauch sichtbar.

In diesem Fall ist der Bauch aufgebläht, jedoch fest und hebt sich im Bereich zwischen Zwerchfell und Bauchnabel ab. 

Nicht nur das ungesunde Essen ist daran Schuld, sondern auch die Produktion des Hormons Cortisol, durch das Fett im Bauchbereich angelegt wird.

Wenn du zu viel Coffein oder Fast Food einnimmst und keine festen Esszeiten hast, bist du für diesen Bauch-Typ gefährdeter.

Du solltest mehr entspannen, denn so kann sich dein Organismus regulieren und du wirst weniger Hungergelüste verspüren.

Müdigkeit oder Erschöpfung kannst du mit nährhaften Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Trockenfrüchten, bekämpfen.

Darüber hinaus solltest du nicht mehr als zwei Tassen Kaffee täglich trinken und mehr entspannende Übungen, wie Yoga, Taichi, Spaziergänge, machen und weniger aerobische.