Welche Getränke machen dick?

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Sie wollen ihre Ernährung umstellen und dabei einige Pfunde verlieren. Wie wäre es als erstes auf kalorienreiche Getränke, die oft Wassereinlagerungen begünstigen, zu reduzieren oder komplett zu streichen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt täglich zwei Liter Flüssigkeit, viele halten sich auch daran, jedoch sind es wenige, die reines Wasser trinken. Der Überschuß an Zucker und an Kalorien in flüssiger Form kann sich nicht nur auf unsere Figur auswirken, sondern beeinflußt auch unsere Gesundheit.

Wir trinken während den Mahlzeiten oder um unseren Durst zu löschen meist Getränke mit Geschmack: zuckerhaltige Erfrischungsgetränke, Obstsäfte, gezuckerte Tees, alkoholische Getränke, kohlensäurehaltige Getränke und viele andere. Sind wir uns wirklich bewusst, in welchem  Maße sich diese Getränke auf unsere Gesundheit auswirken?

Alkoholische Getränke

Alkohol begünstigt Fettleibigkeit aus mehreren Gründen: An erster Stelle bedeutet Alkoholkonsum die Einnahme von einer großen Anzahl an Kalorien, die die Leber intensiv verarbeiten muß. Dies ist einer der Gründe, warum dieses lebenswichtige Organ bei einem hohen Konsum stark beschädigt wird. Während die Leber Alkohol verarbeitet, kann sie die Fette, die wir einnehmen, nicht abbauen.

Hinzu kommt, dass Alkohol unseren Appetit anregt. Hungergefühl ist ein direkter Feind für eine gute Figur. Außerdem ist Alkohol eine sanfte Droge, da er süchtig macht. Wir sollten uns deshalb  bemühen, Alkoholkonsum auf ein Glas Wein zu den Mahlzeiten oder ein Glas Bier mit Freunden zu beschränken.

Kohlensäurehaltige Softdrinks

Gezuckerte Erfrischungsgetränke sind ebenfalls verantwortlich für Fettleibigkeit. So gut wie alle kohlensäurehaltigen Softdrinks beinhalten normalerweise Zuckerzusätze, wie Glukose-Fruktose-Sirup aus transgenem Mais (dieser zwar billiger, doch die Qualität ist dafür sehr schlecht). Außerdem wird den Softdrinks reichlich Glukose hinzugefügt, die das Getränk nicht nur süßen, sondern auch abhängig machen.

Light-Getränke sind auch nicht ganz ohne, denn normalerweise werden diese mit Aspartan gesüßt, das besonders schädlich für unsere Gesundheit ist. Ideal wäre es, unsere Lebensmittel mit natürlichen Süßstoffen zu süßen, wie zum Beispiel mit Stevia. Einige große Hersteller haben nicht nur mit Stevia gesüßte Nahrungsmittel, sondern auch Getränke auf den Markt gebracht. Dennoch muß noch vieles getan werden, denn Zucker wird dabei immer noch verwendet, jedoch in geringeren Mengen.

Leider beinhalten Softdrinks nicht nur ungesunde Süßstoffe, in vielen Fällen wird auch Natriumchlorid verwendet, das Wassereinlagerungen verursacht. Es wirkt sich nicht nur auf unser Gewicht aus, sondern kann bei regelmäßigen Konsum auch Leber und Nieren stark belasten.

Fruchtsäfte

Es gibt nichts energiereicheres, gesünderes und köstlicheres als ein leckerer natürlicher Fruchtsaft, vor allem, wenn dieser aus Früchten aus biologischem Anbau ohne chemische Düngemittel oder industrielle Pestizide hergestellt wird. Wenn Sie diese Fruchtsäfte kaufen, sollten Sie auf den Gütesiegel achten, das den korrekten Anbau, die angemessene Ernte und die geeignete Verarbeitung des Obstes garantiert, um all seine Eigenschaften zu genießen.

Meiden Sie jedoch Fruchtsaftgetränke, denn diese haben nicht nur einen geringen Fruchtanteil, sondern beinhalten ebenfalls ungesunde Geschmackverstärker, Farbstoffe und minderwertige Süßstoffe. Gehen Sie aus diesem Grund auf Nummer sicher und bereiten Sie die Säfte selbst zu, verwenden Sie dabei frisches Obst und Gemüse aus qualitätsgerechtem Anbau.

Das allerbeste Getränk

Um unseren Durst zu löschen, ist natürlich Wasser bei weitem das gesündeste Getränk. Wenn es Berg- oder Quellwasser ist, umso besser. Dieses können Sie preiswert in jedem Supermarkt oder Lebensmittelgeschäft finden.

Tee, Kräutertee, frischgepresster Obst- oder Gemüsesaft, pflanzliche Milchprodukte, wie zum Beispiel aus Hafer, Reis oder Mandeln oder ein Getränk, das mit geröstetem Getreide oder Pflanzen, wie Kaffee oder Gerste, zubereitet wird, tun nicht nur unserem Gaumen gut, sondern auch unserer Gesundheit.