Weil ein Zoobesucher die Regeln ignorierte, musste ein unschuldiger Wolf sterben!

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Ein Wolf wurde aufgrund eines menschlichen Fehlers in einem staatlichen Zoo getötet und die Leute sind empört.

Der Vorfall ereignete sich am Ende des letzten Monats in dem „Menominee Park Zoo“, einem kleinen öffentlichen Zoo in Oshkosh, Wisconsin, als ein Arbeiter ein Gate zu einem für Besucher unzugänglichen Bereich offen ließ. Mehrere Besucher gingen durch das Gate, welches eigentlich nur für das Personal ist, um hautnah am Wolfsrudel zu sein.

Während die eine Mutter damit beschäftigt war, Schnappschüsse der gefangenen Tiere zu machen, näherte sich ihr vierjähriger Sohn dem Käfig und steckte seine Finger durch den Maschendrahtzaun. Ein neugieriger 12 -jährige Wolf, namens Rebel, ging hin und biss den Jungen in die Hand.

Das Kind erlitt vier kleine Stichwunden, die schnell verwundet werden konnten. Aber als die Wisconsin Abteilung des öffentlichen Gesundheitswesens davon hörte, wurde es noch viel schlimmer für Rebel, der das Alphatier seines vier-Wolfsrudel war.

Nach Angaben der Oshkosh Polizeiabteilung hat die Abteilung des öffentlichen Gesundheitswesens Rebel als „möglichen Tollwut-Träger“ beschrieben, weil man eine Tollwut-Impfstoff bei den Wölfen nicht nachweisen konnte.

Spencer Wilhelm, der Betriebsleiter des „Wolf Conservation Center“ vor Ort, sagte zu Dodo, dass der Impfstoff gar nicht untersucht wurde und dass alle Beweise darauf hindeuteten, dass eine Tollwut-Impfung vorlag. Und in der Tat, war Rebel bis zum Jahre 2018 mit einer Impfung geschützt.

Trotz der Beteuerungen im Zoo, hat die Abteilung des öffentlichen Gesundheitswesen gesagt, dass die Eltern des Jungen entscheiden sollen, ob sie ihrem Kind eine Tollwut-Impfung geben wollen. Wenn nicht, dann soll Rebel getötet werden um ihn auf Tollwut zu untersuchen, damit die Eltern ganz sich sein können.

Die Eltern beschlossen, Rebel töten zu lassen. Wie erwartet war der Test negativ.

Jetzt sind viele ehemalige Fans des Zoos über die Behandlung von Rebel empört und weisen darauf hin, dass der Wolf aufgrund seiner Natur so gehandelt hat und dass man ihn gar nicht erst gefangen nehmen durfte.

„Ich verstehe nicht, warum das wilde Tier dafür bestraft wurde, wofür ein idiotischer Mensch der Auslöser war,“ hat eine Person auf die Facebook-Seite des Zoos geschrieben. „Die Eltern sollten dafür bestraft werden, dass sie ihr Kind in einen nicht-öffentlichen Bereich gelassen haben.“

„Warum bringt der Zoo dem Kind bei, dass es okay ist, ein wildes Tier, dass nicht einmal hinter Gittern gehört, zu ermorden?“, fragte eine weitere Person.

Wilhelm sagte, dass eine Tollwutimpfung nur für wenige Sekunden unangenehm ist. Aber um diese Impfung zu vermeidet, wurde „ein Leben beendet, welches nicht beendet werden musste.“

Leute haben gefragt, ob Beamte in Wisconsin denken, dass man mit der Situation richtig umgegangen ist. Aber leider ist Rebels Tod nur eine Entscheidung von vielen fragwürdigen Regelungen in der Politik der Tierwelt.

Wir sind sehr entsetzt über diese Entscheidung! Leider gibt es noch viele andere davon… Um Euch hier noch ein Beispiel zu nennen:

Im April verurteilte Alaska eine Schwarzbären-Familie zum Tod als sie sich verteidigte. Eine Gruppe von Touristen hatte sie umgeben und sie auf einen Baum gejagt. Ein Glück kehrte man die Entscheidung noch um, als es einen öffentlichen Aufstand aufgrund der Entscheidung gab.

Wilhelm sagte später: “ Wenn die Eltern sich wirklich mit dem Thema befasst hätten, hätten sie ihrem Kind die Impfung gegeben. Ich denke nicht, dass man den Wolf überhaupt töten musste.“