Was unsere Schlafposition über uns verrät

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Sag mir wie du schläfst und ich sag dir, wer du bist. Unsere Schlafposition verrät einiges über unseren Charakter. Zumindest behauptet das der amerikanische Psychologe und Autor Samuel Dunkell. Er hat herausgefunden, dass unser Verhalten während des Schlafs, genaugenommen die Position, die wir beim Schlafen einnehmen, eng mit unseren Charaktereigenschaften verknüpft ist. Bauchschläfer, so Dunkell, haben zum Beispiel einen großen Hang zum Perfektionismus und Rückenschläfer sind selbstsicher und aufgeschlossen.

In seinem Buch „Sleep Positions: The Night Language of the Body“ schreibt Dunkell, dass die meisten Menschen im Leben zu einer bestimmten Schlafposition tendieren. Die Lieblingsposition würde sich sogar bereits im Alter von sieben Jahren entwickeln und meist für den Rest des Lebens bestehen. Variationen von Lieblingsschlafpositionen kämen dagegen nur sehr selten vor. Dunkell teilt unser Schlafverhalten in vier Basispositionen ein: die Rückenlage, die Bauchlage, die Fötuslage (Embryonalstellung/Seitenlage) und die halbe Fötuslage (halbe Seitenlage).

Ob wir lieber auf dem Rücken schlafen, uns auf den Bauch drehen oder einrollen wie ein Fötus im Mutterleib, gibt Aufschluss darüber, wie wir als Mensch ticken. Wir verraten Ihnen, was eine Schlafposition laut Samuel Dunkell über einen Menschen aussagt.

Fötuslage (Seitenlage/Embryostellung)

Die Knie sind angezogen, der Kopf gesenkt, der Körper zusammengekauert, die Arme um ein Kissen geklammert, verschränkt oder in Richtung der Beine abgelegt: Rund 60 Prozent aller Menschen bevorzugen beim Schlafen die Fötuslage (Seitenlage). Sie heißt so, weil sie an die Haltung eines Embryos im Mutterleib erinnert. Menschen, die die meiste Zeit der Nacht in der Fötuslage schlafen, sind laut Samuel Dunkell im Allgemeinen unsicher, bei Kontakt mit Fremden zurückhaltend und schüchtern. Außerdem sind sie schutzbedürftig, verletzlich und oft abhängig von Anderen. Das lassen sich Seitenschläfer aber nicht gerne anmerken und wirken deswegen nach außen hin meist tougher als sie sind. Sind die Beine im Schlaf stark angezogen, lässt das auf Kreativität und Emotionalität schließen. Seitenschläfer brauchen einen Mittelpunkt im Leben, um den sich ihre Welt drehen kann – wie zum Beispiel die Familie.

Halbfötale Lage

Der Körper liegt auf der Seite, ist aber nicht so stark gekrümmt wie in der vollen Fötuslage und die Knie sind nur leicht angezogen: Menschen, die in der Halbfötalen schlafen, sind ausgewogen, angepasst und finden sich leichter mit Schwierigkeiten ab als Andere. Sie sind spontan und flexibel, probieren gerne Neues aus und sind für Späße jeglicher Art zu haben. Sie zählen im Allgemeinen zu den glücklichen Menschen und verfügen über einen gesunden Menschenverstand sowie einen guten Selbstschutz.

Bauchlage

Das Gesicht zeigt nach unten, die Arme sind über dem Kopf ausgebreitet oder umgreifen das Kissen, die Beine sind zum Ende des Bettes hin ausgestreckt und leicht bis stark gespreizt. Diese Schlafposition wird nur von 13 Prozent aller Menschen bevorzugt. Bauchschläfern wird nachgesagt, dass sie ordentlich, ehrgeizig, pünktlich, berechenbar und perfektionistisch sind. Sie lassen sich von Anderen gerne überraschen, mögen es aber gar nicht, wenn man sich zu viel in ihre Angelegenheiten mischt. Sie sind oft dominant und lassen Andere auch ganz gerne mal nach ihrer Pfeife tanzen.

Die Rückenlage

Mit dem Rücken auf der Matratze, das Kinn zur Zimmerdecke gerichtet, die Beine minimal bis leicht geöffnet, die Arme rechts und links am Körper abgelegt: Die Rückenlage wird auch „königliche Rückenlage“ genannt. Menschen, die gerne in dieser Position schlafen wird nachgesagt, dass sie selbstsicher, selbstbewusst, aufgeschlossen und neugierig sind und dem Leben offen gegenüberstehen. Sie fühlen sich unangreifbar und sind meist egoistischer als Andere. Besonders Einzelkinder oder Nesthäkchen der Familie tendieren dazu, auf dem Rücken zu schlafen.