Warum leiden Frauen an Hüftschmerzen?

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Schmerzen in den Hüften kommen bei Frauen relativ häufig vor. Manchmal fühlen sie eine unübliche Schwere oder einen unangenehmen Schmerz,  der ein normales Gehen verhindert. Die Schmerzen können bis zum Bauch ausstrahlen und manchmal sogar beim Schlafen auftreten.

Die Gründe dafür? Diese sind vielfältig und verschieden. Manchmal entstehen Hüftschmerzen durch die Menstruation, durch Knochen- oder Muskelprobleme oder aus anderen Gründen. Bei Hüftschnerzen werden wir in unseren alltäglichen Tätigkeiten stark eingeschränkt. Wir erklären nachfolgend die verschiedenen Ursachen genauer und werden versuchen, Ihnen Ratschläge zu geben, um die Schmerzen zu lindern. Es ist immer wichtig, einen Arzt aufsuchen, damit andere Krankheiten ausgeschlossen werden können und die geeignete Behandlung durchgeführt werden kann.

Ursachen für Hüftschmerzen

Die Hüfte stützt unseren ganzen Körper. Sie ermöglicht uns zu laufen, zu bücken, uns zu sitzen oder uns zu drehen. Der Schmerz kann punktuell sein oder auch länger andauern. Dies ist auf die Knochen oder auf die Bänder, Nerven und Gefäße zurückzuführen. Alle diese Faktoren wird der Arzt beachten, um eine geeignete Behandlung zu verschreiben.

Bursitis der Hüfte

Der Schleimbeutel ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Beutel, der uns hilft, die Reibung zwischen dem Gewebe im Inneren der Hüfte zu reduzieren. Wenn einer dieser Schleimbeutel entzündet ist, kommt es zu Schmerzen in den Gelenken. Vor allem im Schlaf treten diese Schmerzen an einer oder auch beiden Seiten auf (wenn beide Schleimbeutel entzündet sind). Auch Spazieren und Treppensteigen bereiten starke Schmerzen, manchmal ist spüren die Betroffenen sogar Schmerzen wenn sie länger sitzen müssen.

Heilmittel

Empfohlene Nahrungsmittel sind Karotten (sie enthalten Beta-Carotin), Zitrusfrüchte, Tomaten und alle Früchte und Gemüsesorten, die Vitamin A und B enthalten.

Wenn Sie starke Schmerzen verspüren, sollten Sie Ihre Hüfte schonen, damit die Entzündung abklingt. Etwas später, wenn der Schmerz nicht mehr so stark ist, können Sie kleine Übungen machen oder 10 Minuten lang spazieren gehen etc.

Massagen an den Hüften sind auch sehr hilfreich. Drücken Sie dafür sanft Ihre Finger auf die betroffene Stelle.

Weiter ist es wichtig, dass Sie nachts die betroffene Stelle der Hüfte warm halten. Verwenden Sie eine Wärmeflasche, um die Schmerzen zu lindern.

Polymyalgia Rheumatica

Bei dieser Krankheit sind die Hüftgelenke  betroffen, die Betroffenen spüren vor allem beim Gehen Schmerzen. Die Hüfte wird steif und die Beschwerden werden von Tag zu Tag stärker. Dieses Problem tritt häufig bei älteren Personen auf und führt zu Müdigkeit, Gewichtsverlust und Lustlosigkeit etc.

Heilmittel

Sie sollten auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, denn er kann die geeignete Behandlung verschreiben. Währenddessen können Sie zu Hause einige Heilmittel anwenden, wie zum Beispiel das Auflegen von heißen und kalten Kompressen (eine heiße und kalte Wirkung reaktiviert die Zone und lindert den Schmerz). Auch Massagen sind sehr empfehlenswert. Zusätzlich sollten Sie entzündungshemmende, pflanzliche Nahrungsmittel zu sich nehmen.

Tonikum für die äußere Anwendung: Lavendel, Weidenöl, Eukalyptusöl oder Rosmarinwasser etc.

Die Teufelskralle hat eine entzündungshemmende Wirkung und ist sehr wirksam. Man kann sie in Kapselform in Heilkräuterläden oder in Naturläden kaufen (davon sollte man höchstens zwei Kapseln pro Tag einnehmen).

-Weiden- oder Brennesseltee sind hervorragend, um den Schmerz zu lindern und Rheuma zu behandeln.

Kürzlich haben Wissenschaftler etwas Erstaunliches herausgefunden: sie untersuchten die Wirkung von Bienenstichen und haben herausgefunden, dass alle Personen, die als Bienenzüchter arbeiten, nie an Rheuma leiden. Zu diesem Thema werden noch weitere Studien gemacht.

Arthrose

Arthrose kommt häufig bei Frauen vor und vor allem im Bereich der Hüfte. Es handelt sich hier um eine Osteoarthrose: unsere Knochen werden abgenutzt, verlieren an Muskelmasse und es kommt so zu Schmerzen an der Leiste, an der Hüfte und sogar an der Innenseite des Oberschenkels. Diese Schmerzen gehen auf Steifheit oder Entzündungen zurück. Es handelt sich um eine gefährliche Erkrankung und sie kann mit der Zeit zu einer Zerstörung der Hüfte führen. Diese Arthrose kommt vor allem bei Frauen im fortgeschrittenen Alter vor.

Hilfsmittel

Ein sehr effizientes und natürliches Heilmittel ist der tägliche Konsum von Sellerie-Wasser. Es enthält Kalium, Sodium, Kalzium, Phosphor, Schwefel, Magnesium, Eisen und die Vitamine A, B, C und E. Alle diese Vitamine und Mineralien sind wichtig, um einer Arthrose vorzubeugen. Bereiten Sie Sellerie-Wasser mit dem Standmixer zu machen Sie aus dem Stiel und den Blättern einen Tee.

-Karottensaft mit Sellerie-Saft. In zwei Wochen werden die Schmerzen weniger stark und die Gelenke weniger entzündet sein.

-Kirschensaft ist ohne Zweifel ein hervorragendes Mittel und wird für alle Gelenke empfohlen.

-Heißer Essig: Wickeln Sie das betroffene Gelenk mit einem heißen mit Apfelessig getränkten Tuch ein. Dieses Heilmittel ist ausgezeichnet bei Arthrose.

Tendinitis

Eine Tendinitis ist der häufigste Grund für Hüftschmerzen bei Frauen und bei Jugendlichen. Dabei sind die Sehnen um die Hüften entzündet. Diese kann durch eine falsche Bewegung, einen falschen Schritt, eine schnelle Drehung der Hüften etc. verursacht werden.

Heilmittel

Um eine Tendinitis zu heilen, sollten wir die Ratschläge des Arztes befolgen. Zum Beispiel rät er uns Ruhe oder er verschreibt uns Schmerzmittel. Wir raten Ihnen auch, dass Sie Wechselbäder nehmen oder Bäder mit Salz und Essig. Massagen mit Rosmarin-Wasser sind bei Hüftschmerzen auch sehr zu empfehlen.