Warum kann eine Tätowierung ein Risiko darstellen?

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Ein schönes Tattoo auf der Haut kann sehr attraktiv wirken, es kann aber auch einige Nebenwirkungen mit sich bringen, auf die wir nicht immer aufmerksam gemacht werden. Bevor Sie sich für eine Tätowierung entscheiden, sollten Sie sich über alle Details genau informieren und wissen, welche Risiken auftreten können.

Normalerweise wird ein elektrisches Gerät mit Einwegnadeln verwendet, um die Tinte in die untere Hautschicht einzuspritzen. Die obere Schicht oder Epidermis verliert die Tinte leicht, da sie nach einer Wunde schuppt. Aus diesem Grund wird die innere Schicht tätowiert, wo die Tinte dauerhaft haltbar ist und es schwer fällt diese zu entfernen.

Warum ist eine Tätowierung so gefährlich?

Wenn Sie die Entscheidung getroffen haben, sollten Sie an erster Stelle ein autorisiertes Tattoo Studio suchen, das nicht nur die Erfüllung aller gesundheitlichen Normen garantiert, sondern auch fachmännisches Personal hat und Qualitätsprodukte und -geräte verwendet. Genauso wichtig ist die besondere Vorsicht und Vermeidung von ansteckenden Krankheiten, wie zum Beispiel AIDS, Tetanus, Hepatitis oder anderen Infektionskrankheiten. Tätowierungen können aber auch noch andere Komplikationen verursachen: Allergien, Granulome (rote Pickel) oder Narbenkeloide, die unmittelbar nach der Tätowierung aber auch viel später auftreten können. Außerdem sollte nicht auf einem Leberfleck tätowiert werden, da im Falle von Krebs künftige Untersuchungen nicht durchgeführt werden können.

Wie können Komplikationen verhindert werden?

Beachten Sie, dass das Studio die Gesundheitsvorschriften erfüllt und überprüfen Sie, ob alle Hygienemaßnahmen ergriffen werden, um Ansteckungen zu vermeiden. Zum Beispiel sollten für jeden Kunden nur Einwegnadeln benutzt werden und alle benutzten Pigmente sollten nach ihrem Gebrauch in den Müll kommen, um Infektionen zu vermeiden. Das Studio sollte unter anderem einen Autoklaven zur Sterilisierung der Werkzeuge haben und die Arbeitsoberflächen sollten mit Desinfektionsmitteln gesäubert werden. Der Tätowierer sollte sich die Hände mit einer antibakteriellen Seife waschen und Latexhandschuhe verwenden. Fragen Sie auch nach einem Handbuch, in dem genau beschrieben ist, wie Sie Ihre Haut pflegen und wie Sie im Falle einer Infektion handeln sollten. All diese Punkte sollten Sie vor der Tätowierung klar stellen.

Was Sie wissen sollten

Bevor Sie sich tätowieren lassen, sollten Sie sich bewusst sein, dass es nicht nur sehr schmerzhaft, sondern auch sehr teuer ist, ein Tattoo zu entfernen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass an der Stelle eine Narbe hinterbleibt. Viele haben schon einen Arzt aufgesucht, um alte Tätowierungen zu entfernen, da diese im Laufe der Zeit Komplikationen mit sich gebracht haben. Im Falle von einer Gewichtszunahme können Dehnungsstreifen das Tattoo verderben. Frauen, die an eine künftige Schwangerschaft denken, sollten also lieber keine Tätowierungen an den Brüsten oder dem Bauch machen lassen.

Moderne Alternativen

Wenn Sie sich tätowieren lassen wollen, aber vielleicht doch nicht für immer, gibt es jetzt neue Verfahren. Es gibt neue Tinten, die biologisch abbaubar sind und weniger toxisch wirken, außerdem sind diese leichter zu entfernen. Leider haben sie einen Haken: diese Tinten sind wesentlich teurer als normale Tinten, deshalb werden sie noch nicht so häufig benutzt. Es ist unheimlich wichtig, auf die Qualität der Tinten zu achten; oft kommt es dazu, dass billige Tattoos uns teuer zu stehen kommen, da Komplikationen auftreten, wir einen Arzt aufsuchen oder das Tattoo sogar entfernen müssen. Sie sollten ebenfalls wissen, dass die Tinten oder Pigmente aus verschiedenen Gründen kontaminiert werden können:

  • Durch Benutzung von kontaminierten Produkten schon bei der Herstellung.
  • Eingabe von Kontaminanten bei der Herstellung.
  • Unhygienische Nutzung der Flaschen, in der die Tinte aufbewahrt wird.
  • Nutzung von nichtsterilisiertem Wasser zur Verdünnung der Tinten.
  • Nutzung von abgelaufenen Tinten.