Warum hat der Kochlöffel ein Loch?

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Der Kochlöffel hat ein Loch, aber wofür eigentlich? Am besten hat er sogar zwei Löcher: eines zum aufhängen, das ist klar, für was ist das andere aber gedacht? Wir gehen den mysteriösen Löchern in Kochlöffeln heute auf den Grund.

Der Kochlöffel mit Loch heißt eigentlich auch Rührlöffel oder Lochkelle. Die Italiener nennen ihn auch Risottorührer. Wer bereits einmal Risotto selbst gemacht hat, der weiß wie anstrengend es ist die ganze Zeit zu rühren. Genau hier liegt auch die Lösung für unseren Kochlöffel mit Loch.

Das Loch im Kochlöffel verringert den Widerstand und macht das Rühren leichter. Deshalb bietet er sich insbesondere für Teige oder eben Risotto an. Durch das Loch vermischen sich aber auch dünnflüssige Soßen besser, da diese beim Rühren besser verwirbelt werden.

Vielleicht nicht im Sinne des Erfinders, aber definitiv praktikabel sind die Kochlöffel mit Löchern auch dann, wenn man große Dinge wie ganze Zwiebeln oder Kartoffeln aus einer Soße fischen möchte. Sie bleiben im Loch viel besser liegen, als auf einem ohne Loch.

Wer sich jetzt noch fragt, warum der Spaghetti-Löffel zwischen seinen Zacken das Loch hat – auch diese Geheimnis lüften wir. Der erste Gedanke mag sein, damit das Wasser besser ablaufen kann. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Das Loch ist nämlich in der Regel genau der Durchmesser einer Portion Spaghetti. Wer also einen Spaghetti-Löffel mit Loch hat, kann damit die richtige Menge an Spaghetti abmessen.

Damit sind denke ich erst einmal alle lebenswichtigen Fragen rund um Spaghetti-Löffel und Kochlöffel mit Loch geklärt und der Vorrat an unnützem Wissen wieder aufgefüllt