Warum du immer Zitrone, Knoblauch und Zwiebeln im Haus haben solltest

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Zitrone, Knoblauch und Zwiebel bieten dir so viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten, um diverse Beschwerden zu lindern, dass du diese drei Zutaten für diverse Hausmittel besser immer frisch in deinem Haushalt vorrätig haben solltest.

Zitrone, Knoblauch und Zwiebeln für Hausmittel aller Art!

Mit einer frischen Zitrone, frischem Knoblauch und Zwiebeln kannst du allerlei Hausmittel zubereiten und damit die verschiedensten Alltagsbeschwerden und Erkrankungen lindern oder behandeln.

Es ist daher nicht nur aus kulinarischen Gründen (lecker!) angebracht, diese drei Zutaten immer vorrätig zu haben.

Im Folgenden erklären wir dir, was die jeweilige Zutat für Eigenschaften hat, wie du sie gegen welche Beschwerden einsetzen kannst und geben dir auch gleich einfache Tipps zur Anwendung an die Hand, um konkrete Beispiele zu geben.

Probiere es aus!

Zitrone

Zitrone

Die Zitrone ist ein potentes Naturheilmittel und findet vielfältige Anwendung.

Zitronen unterstützen dein Immunsystem durch ihren hohen Gehalt an Vitamin C und beugen so zum Beispiel Erkältungskrankheiten vor. VitaminC ist ein sehr starkes Antioxidans und Zitronen sind besonders reich an Vitamin C!

Antioxidantien sind unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen hochreaktive Sauerstoffverbindungen, sogenannte freie Radikale, die durch Einflüsse wie UV-Strahlung, Abgase, Medikamente und Umweltgifte im Körper entstehen.

Was daraus folgt, nennt man oxidativen Stress, durch den der Alterungsprozess schneller abläuft und Krebs entstehen kann.

Wenn du Probleme mit der Zitronensäure hast, kann dir Natron helfen, diese zu neutralisieren. So kommst du in den Genuss aller positiven Eigenschaften der Zitrone, verzichtest aber auf die Säure der Früchte.

Dazu füge einfach einen Teelöffel Natron dem Zitronensaft hinzu. Achtung, es schäumt! Im Handel ist Natron unter den Namen „Kaiser Natron“, „Bullrich Salz“ oder „Speisenatron“ erhältlich.

Es neutralisiert Säure (in diesem Fall: die Zitronensäure) und setzt dabei Gas frei: dein Saft sprudelt!

In Zitrone stecken gesunde Bitterstoffe. Diese wirken appetitzügelnd – wenn du sie nicht mit Zucker oder anderen Süßungsmitteln in ihrer Bitterkeit „dämpfst“.

Es ist daher wichtig, dass du die ganze Frucht verwendest, wenn du die Zitrusfrüchte zur Unterstützung einer Diät einsetzen möchtest! Außerdem wirken diese Bitterstoffe gegen Bakterien, Krebs und Entzündungen und senken Cholesterin.

Besonders viele Bitterstoffe stecken in der Schale der Zitrone – besonders in den weißen Bereichen. Das gilt auch für alle anderen Zitrusfrüchte, besonders aber für Grapefruits.

Grundsätzlich gilt: Wenn du jegliche Zitrusfrüchte im Ganzen verwendest, um an die Bitterstoffe unter der Schale zu kommen, müssen sie unbedingt aus biologischem Anbau sein, es soll ja gesund und nicht giftig sein!

Wichtig ist auch, dass du weißt, dass Vitamin C nicht hitzestabil ist und beim Kochen zerfällt. Verwende daher den Saft der Zitrone nur in kalten Gerichten wie Desserts, Smoothies, Salate, Säfte etc.

Die Schale und ihre wertvollen Bitterstoffe kannst du kalt und heiß verzehren, z.B. in Saucen, Suppen, Gebäck, Kuchen und zu Fleischgerichten, z.B. Hühnchen oder auch Fisch.

Knoblauch

Knoblauch

Knoblauch ist nicht nur ein leckeres Küchengewürz, sondern auch ein altbekanntes und traditionelles Heilmittel.

Seine Inhaltstoffe können tatsächlich antibakteriell wirken und auch der Entstehung von Blutgerinnseln (Thromben) vorbeugen.

Zur Senkung der Cholesterinwerte im Blut gibt es viele Studien, die alle darauf hindeuten, dass Knoblauch die Eigenschaft besitzt, die Blutfettwerte zu senken.

Dabei ist es wichtig, zwischen zwei Dingen zu unterscheiden: Blutfettwerte und LDL Cholesterin.

Knoblauch ist laut Studienergebnissen nämlich durchaus in der Lage, die Gesamt-Blutfettwerte zu senken, nicht aber die des „schädlichen“ LDL Cholesterins!

Das LDL Cholesterin kann Herzkrankheiten, Arteriosklerose und sogar Alzheimer verursachen und sollte daher grundsätzlich gesenkt werden, wenn der Arzt erhöhte Werte festgestellt hat. Und genau das ist mit Knoblauch nicht möglich.

Da Knoblauch aber auch antibakteriell wirkt, kannst du eine frisch angeschnittene Knoblauchzehe verwenden, um beispielsweise Aphten, Pickel oder Herpes bei der Heilung zu unterstützen.

Auch bei Ohrenschmerzen hat es sich bewährt, eine frisch angeschnittene Knoblauchzehe ins Ohr zu stecken und die Schwefelverbindungen des Knoblauchs dort wirken zu lassen.

Zwiebel

Zwiebel

Zwiebeln wirken mit ihren scharfen ätherischen Ölen antibakteriell und schleimlösend, was sie ideal zur Anwendung gegen Husten macht.

Kindern verabreicht man zum Beispiel gegen Husten auch Zwiebelwickel, um die heilsame Wirkung der scharfen Knolle von außen auf die Atemwege wirken zu lassen.

Für einen Brustwickel mit Zwiebeln werden, je nach Größe der Kinderbrust, mehrere Zwiebeln fein gehackt und erwärmt.

Dies geht praktisch in der Mikrowelle. Die warmen (nicht zu heißen!) Zwiebelwürfel dann auf ein dünnes (Mull-)Tuch auf die Brust des Kindes geben und mit einem weiteren Tuch bedecken.

Darüber ein Frotteehandtuch. So lange wirken lassen, wie sich der Wickel warm anfühlt. Dies wird den Husten lindern.