Warum bekommen wir eigentlich eine Gänsehaut? Die Antwort steckt in der Evolution des Menschen!

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Seit ungefähr 200.000 Jahren bevölkert der Mensch aka. Homo Sapiens den Erdball. Bis der Mensch diese Stufe der Evolution erreicht hat, war es ein langer Weg. Die Gattungen von Lebewesen befinden sich in einem stetigen Wandel, so auch wir. Die physiognomische Veränderung unseres Körpers über die Jahrtausende können wir an unserem eigenen Leib feststellen. Einige unmissverständliche Beweise zeigen uns, wie wir uns entwickelt haben. Mit diesen anschaulichen Beispielen kannst du auf der nächsten Party mit evolutionärem Fachwissen punkten.

 

1. Lege Daum und Zeigefinger aneinander, während dein Unterarm auf einer Oberfläche ruht und die Handflächen nach oben zeigen. Hebe den Handrücken etwas an. Kannst du eine Sehne am Handgelenk erkennen? Nur 30 Prozent aller Menschen bseitzen diese Sehne, bei allen anderen hat sie sich bereits zurückgebildet.

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Der „lange Hohlhandmuskel“ steckt dahinter. Vom Oberarm führt er bis zum Handgelenk. der moderne Homo Sapiens braucht ihn nicht mehr. Wer ihn nicht hat, hat keinerlei Nachteile in Sache Griffkraft oder Bewegklichkeit.

 

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2. Betrachtest du deine Augen etwas genauer, erkennst du einen rosafarbenen Punkt im Winkel des Auges. Beinahe jeder Mensch besitzt ihn. Er ist der Überrest eines dritten Augenlids, oder auch der sogenannten „Nickhaut“. Reptilien nutzen deises Organ, um es schützend über die Augen zu stülpen. Der Mensch benötigt sie nicht mehr, seitdem er lange Wimpern augebildet hat.

 

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3. Manche Menschen verstehen es, andere damit zu belustigen, indem sie mit den Ohren wackeln. Tatsächlich war dies evolutionsgeschichtlich gesehen einaml eine wichtige Fähigkeit. Mithilfe des Ausrichtens der Ohren ließen sich Gefahren leichter erkennen und die Umgebung auditiv zu erkunden. Heute tun dies beispielsweise Katzen.

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4. Warum haben wir eigentlich die lästigen Weißheitszähne? Fast jeder kommt in seinem Leben an den Punkt, an dem die schmerzenden Riesen den Kiefer einengen und entfernt werden müssen. Das muss doch ein Fehler im System sein! Vor Jahrtausenden aßen Menschen vermehrt schwer zu kauende Lebensmittel wie Wurzeln oder Gräser. Die großflächigen Kauapparate waren damals unabdingbar, heute jedoch eher überflüssig. Auch bei Affen haben sie sich zurückgebildet, nur noch Gorillas machen Gebrauch von ihnen.

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5. Gruseln wir uns, bekommen wir manchmal eine Gänsehaut. Unsere Haare stehen zu Berge, doch woher kommt das eigentlich? Als der Mensch noch Fell trug, konnte durch das Aufrichten der Haare mehr Wärme an der Hautoberfläche gespeichert werden und sich so gegen Kälte geschützt werden. Außerdem erweckte der aufplusternde Effekt einen bedrohlicheren Anblick für Angreifer. Beobachten kannst du dies z.B. bei Katzen, wenn sie einen Buckel machen.

 

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