Vorsicht: Deo mit Aluminium!

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Aluminium-Deo: Einsatz reduzieren

 

Handelsübliche Deos enthalten Aluminium in Form von Aluminiumhydrochlorat. Aluminiumsalze verengen die Schweißporen und senken damit die Schweißausscheidung. Dies ist zunächst ein erwünschter Effekt, denn schließlich möchte Niemand nach wenigen Stunden einen unangenehmen Schweißgeruch verströmen.

 

Es mehren sich in den vergangenen Jahren aber die Hinweise auf die Gesundheitsschädlichkeit von Aluminium. Deshalb empfehlen Experten des BfR den Einsatz solcher Deos zu reduzieren. Betroffen sind auch andere kosmetische Produkte wie Zahnpasta.

 

 

Leichtes Metall, schwere Wirkung?

 

Studien ergaben bislang widersprüchliche Befunde hinsichtlich der Krankheitsrisiken durch das Leichtmetall. Manche Studien zeigen ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs. Auch mit der Alzheimerkrankheit vermuten manche Wissenschaftler einen Zusammenhang, denn bei betroffenen Patienten finden sich erhöhte Aluminiumwerte im Hirngewebe.
Wenn auch der Zusammenhang nicht sicher geklärt ist, ist bekannt, dass große Mengen vom Aluminium das Nervengewebe des Menschen schädigen kann. Bei Tieren ließen sich auch Schäden beim Nachwuchs nachweisen.

 

Nahrung mit Aluminium

 

Das BFR folgt damit Empfehlungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit. Erwachsene sollten wöchentlich nicht mehr als ein Milligramm Aluminium pro Kilogramm Körpergewicht aufnehmen. Bereits beim einmaligen Gebrauch von Deos mit Aluminium könnten diese Mengen erreicht werden. Dazu kommt die Aluminiumaufnahme durch Nahrungsmittel wie verschiedenen Gemüsen, Tees oder Gewürzen.
Besonders hoch ist die Aufnahme von Aluminium über die Haut, wenn diese Verletzungen aufweist. Kleine Verletzungen müssen nicht sichtbar sein und entstehen zum Beispiel durch das Rasieren der Achseln.