Tees und Aufgüsse – Eigenschaften und Zubereitung

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Viele trinken jeden Tag Tees oder Aufgüsse, die Auswahl ist riesig und die gesundheitsfördernden Eigenschaften sehr interessant. Im folgenden Beitrag findest du eine Übersicht über die häufigsten Tees und Aufgüsse, deren Wirkungen und wie man diese zubereitet. Diese köstlichen Getränke sollten in keiner Küche fehlen!

Arten und Eigenschaften von Tee

Grüner Tee

Grüner Tee ist eine natürliche Medizin und wird von vielen weltweit als einer der gesündesten Tees angesehen. Nahezu alle im frischen Blatt enthaltenen Wirkstoffe bleiben erhalten: Antioxidantien, welche die Zellalterung verlangsamen, blutreinigende Substanzen, die bei der Schadstoffausscheidung helfen, verdauungsfördernde Stoffe und beispielsweise Catechine, die beim Abnehmen helfen. Grüner Tee ist reich an Vitaminen A, B und C, an Fluor, Natrium und anderen Mineralien. Er stärkt das Immunsystem und schützt vor Infektionen und Viren.

Damit der Tee nicht bitter schmeckt, wird er mit heißem, aber nicht kochenden Wasser zubereitet. Die Chinesen waren die ersten, die diesen wundervollen Tee entdeckten, auch in Japan ist Grüntee sehr beliebt. Der Unterschied chinesicher und japanischer Tees liegt in der Verarbeitung.

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Schwarzer Tee

Schwarzer Tee ist in der westlichen Kultur am beliebtesten, wo er weltweit in Teebeuteln konsumiert wird, aber auch als Kraut. Sein Geschmack und seine Eigenschaften machen ihn zu einem wunderbaren Getränk. Er enthält viele Antioxidantien, wirkt sättigend und ist gut für den Magen und kalorienarm. Ein großer Vorteil von Schwarztee ist, dass er im Laufe der Zeit seinen Geschmack nicht verliert. Durch den Oxidationsprozess werden die Blätter der Camilla Sinensis schwarz, deshalb der Name. Schwarztee ist anregend weil er mehr Tein als beispielsweise grüner Tee enthält. Die ideale Wassertemperatur für die Zubereitung dieses Tees liegt bei 95°C, seine Intensität hängt von der Sorte ab und davon, wie lange man ihn ziehen lässt.

Weißer Tee

Weißer Tee wird wegen seiner wunderbaren Eigenschaften auch „Elixier der Jugend“ genannt. Man sagt, er gehört zu den raffiniertesten und exquisitesten Teesorten. Anstelle von großen Blättern werden die kleinsten und jüngsten Triebe gesammelt. Daher der Glaube, dass Weißtee-Trinker die Jugend der Pflanze und ihre Lebensenergie trinken. Die helle Farbe kommt von dem weißen Flaum der Blätter. Sie werden an wenigen Frühlingstagen von Hand geerntet. Weißer Tee wird in den hohen Bergen von Fujian, China, angebaut. Er hat einen köstlichen Geschmack und ein feines Aroma, enthält Vitamin C und E sowie Antioxidantien und wirkt auch harntreibend. Man sollte ihn bei einer Temperatur von 75°C zubereiten.

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Roter Tee

Roter Tee wird auch „Pu-erh“ genannt und ist bekannt für seine wunderbare fettverbrennende Wirkung. Er ist der „Tee der Kaiser“, weil er für lange Zeit der einfachen Bevölkerung verboten war. Roter Tee hat einen starken, erdigen Geschmack und eine dunkle, rötliche Farbe. Der Reifeprozess dauert Jahre. Drei Tassen dieses Tees pro Tag beseitigen Körperfett und senken den Cholesterinspiegel. Die optimale Temperatur beträgt 95°C.

Blauer Tee

Blauer Tee ist auch unter dem Namen „Oolong“ bekannt. Er  befindet sich in der Mitte zwischen grünem und schwarzem Tee: Der Fermentationsvorgang wird unterbrochen, der Tee dann eingerollt und bis zu zwanzigmal oxidiert. Er kommt aus zwei verschiedenen Regionen: Fujian (China) und Formosa (Taiwan). Er schmeckt ähnlich wie grüner Tee und kann je nach Verarbeitung heller oder dunkler sein. Er enthält Antioxidantien, stärkt das Immunsystem, reguliert den Cholesterinspiegel, senkt den Blutdruck und zeichnet sich auch durch wertvolle Vitamine und Mineralien aus. Die Trinktemperatur beträgt 90°C, obwohl er auch gekühlt „akzeptabel“ ist.

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Kräutertees und ihre Eigenschaften

Jetzt sind verschiedene Kräutertees und Aufgüsse an der Reihe: Nachfolgend erfährst du mehr über die häufigsten Heilkräuter, die für Tees verwendet werden.

Kamille

Kamillentee wird allgemein zur Behandlung von leichten Verdauungsstörungen, Magenverstimmungen, Koliken, Durchfall und Gastritis eingesetzt. Er hilft auch bei Hautreizungen oder Augenentzündungen und wird bei Atemwegserkrankungen wie Asthma, Husten oder Erkältungen eingesetzt. Kamillentee wird außerdem zur Behandlung von Akne und oberflächlichen Wunden verwendet.

Minze

Minztee hat antiseptische, krampflösende und verdauungsfördernde Eigenschaften. Er reduziert Blähungen, wirkt gegen Insekten, hält den Atem frisch und wird bei Erkältungen und Husten verwendet.

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Linde

Sowohl die Früchte als auch die Blüten der Linde finden medizinsiche Verwendung. Lindenblütentee ist ein Schmerzmittel und wirkt auch nervenberuhigend. Er fördert die Verdauung und hilft bei Schlafproblemen. Diese Pflanze kann auch verwendet werden, um arterielle Probleme, Menstruationsbeschwerden und Koliken zu lindern.

Baldrian

Baldrian hat ähnliche beruhigende und entspannende Eigenschaften wie die Linde. Hier darf die empfohlenen Menge nicht überschritten werden, da es sonst zu einer übermäßigen Beruhigung des Nervensystems, verlangsamten Bewegungen oder einem niedrigem Blutdruck kommen kann.

Anis

Kaut man die Blätter, geben sie frischen Atem, sie wirken schleimlösend, stärken den Magen, regeln die Menstruationszyklen, lindern Blähungen und helfen bei der Verdauung.

Rosmarin

Rosmarin hat eine heilende Wirkung auf das Nervensystem, stärkt das Gedächtnis und verbessert die Durchblutung.

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