Superdrink Kokoswasser ?!

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Kokospalmen sind genügsam und in feuchtwarmen Tropen weit verbreitet. Das ‚Sinnbild der tropischen Urlaubsfreuden‘ ist unempfindlich, sie wächst nahezu überall – auch an sandigen, lehmigen Küstenlinien direkt am Salzwasser, nur Frost mag die bis zu 25 Meter hohe Pflanze nicht. Kokospalmen liefern uns Holz aus dem Stamm, Palmwein, Palmzucker, Palmessig aus dem Palmnektar und natürlich Kokosfasern, Kokosfleisch, Kokosöl, Kokosmilch und Kokoswasser aus den Früchten. Letzteres erlebt gerade ein regelrechtes Revival, denn die extrem erfrischende und nahezu fettfreie klare Flüssigkeit aus der noch unreifen, grünen Kokosnuss macht Kokoswasser zum perfekten isotonischen Durstlöscher.

Die Kokospalme ist schon beeindruckend, nahezu alles an dieser Pflanze kann genutzt werden: Von den Blättern, über die Fasern des Stammes und der braunen Nuss, bis zum wertvollen Öl. Auch dem Kokoswasser in der noch grünen Frucht, sowie dem etwas schleimigen Fruchtfleisch werden wahre Wunderwirkungen nachgesagt. Wir haben für Sie recherchiert, was es damit auf sich hat.

Kokosnuss oder doch-keine-Nuss?

Wer kennt sie nicht, die traumhaften Bilder, auf denen Kokospalmen direkt am Strand wachsen und ihr Stamm sich über türkisblaues Meer biegt… Eigentlich unglaublich, dass Bäume, die mehr oder weniger direkt am Meer aus dem Sand wachsen Früchte mit so süßem und schmackhaften Innenleben tragen.

Geerntet werden die Kokosnüsse üblicherweise von wagemutigen Einheimischen, die an den schlanken Baumstämmen hinaufklettern oder vom Boden aus mit Messern, die an langen Stielen befestigt werden. In manchen Gegenden Südostasiens werden auch eigens für diese Aufgabe dressierte und gehaltene Affen mit der Ernte der Früchte befasst – neben dem praktischen Effekt ein Touristenspektakel, das einen kleinen Zuverdienst ermöglicht.

Um genau zu sein, handelt es sich bei der ‚Kokosnuss‘ nicht um eine ‚Nuss‘ im botanischen Sinn, sondern um eine Steinfrucht – zugegeben, eine sehr große Steinfrucht. Hauptanbaugebiete sind Indonesien, Indien und Sri Lanka, sowie Brasilien und die Philippinen wo die reichen Schätze der Kokospalme seit Jahrhunderten genutzt werden.

Der Stamm wird wie Holz verarbeitet, die Blätter werden zum Dachdecken oder zur Herstellung von Körben verwendet, der Palmnektar wird zu Palmwein, Palmhonig und auch Palmessig vergoren, die braunen Schalen der Früchte werden kunsthandwerklich und zu Gefäßen sowie Besteck verarbeitet und das Fruchtfleisch – auch Kopra genannt – wird zu Öl, Fett und Flocken verarbeitet.

Kokoswasser wirkt prohylaktisch …

In ihrem Hohlraum produziert die Kokosnuss etwa ein Liter fast klares Kokoswasser, das im tropischen Alltag häufig als Trinkwasserersatz dient. Man kann aber auch Kokoswein und Kokosbranntwein aus dem süßen Saft erzeugen. Kokoswasser ist eine klare, bei geschlossenen Früchten völlig keimfreie Flüssigkeit. Es ist fast fettfrei – und ausgesprochen gesund. Am ergiebigsten ist die Ausbeute bei der ‚King Coconut‘, einer besonders ‚wasserreichen‘ Art.

Gut zu wissen, sollten Sie auf Bio wert legen: das süßlich schmeckende Kokoswasser kann mittels speziellen Verfahrens auch als rein biologischer Saft gewonnen werden. Achten Sie beim Einkauf auf entsprechende Hinweise oder auf frische, unbehandelte Früchte.

Kokoswasser wird traditionell zum Flüssigkeitsausgleich eingesetzt: Die ausgewogene Konzentration von Mineralstoffen wie Kalzium, Kalium, Natrium und Magnesium fördert die Rehydration und schnelle Regeneration bei Durchfallserkrankungen.