Spinat ist gesund: Mit diesen Inhaltsstoffen

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Spinat vereint trotz sehr weniger Kalorien viele gesunde Vitamine und Mineralstoffe in sich. Mit diesen Inhaltsstoffen schützt Spinat Ihre Augen und reduziert die Krebsrisiken.

Inhalte

Spinat und dessen Eisengehalt

Der extrem hohe Eisengehalt stellte sich als falsch heraus.

Doch auch mit den korrigierten Werten enthält Spinat noch mehr Eisen, als viele andere Gemüsesorten. Unter allen Lebensmittel ist Spinat jedoch nicht die günstigste Eisenquelle. Man unterschiedet nämlich zwei Vorkommen von Eisen in Lebensmitteln.

Gemüse enthält zweiwertiges Eisen und Ihr Körper kann nur einen geringeren Anteil, man spricht von ca. 4 bis 8 Prozent, tatsächlich aufnehmen. Das bedeutet von 1 Gramm Eisen im Spinat, gelangen tatsächlich nur 0,04 bis 0,08 Gramm zur Nutzung in den Blutstrom.

Mit dem dreiwertigen Eisen aus tierischen Lebensmitteln tut sich der Körper leichter, denn daraus kann er 20 bis 25 Prozent des Eisens verwerten.

Außerdem hemmen im Spinat enthaltene Substanzen die Aufnahme von Eisen. Oxalsäure ist der Übeltäter. Diese bindet das im Spinat enthaltene Eisen und der Körper kann es dann schlechter aufnehmen.

Für die bessere Verwertbarkeit empfiehlt man, Spinat mit Lebensmittels zu sich zu nehmen, die die Wirkung der Oxalsäure mindern. Dazu gehören:

  • Orangen
  • Grapefruit
  • Brokkoli
  • Tomaten
  • Tomatensaft
  • Kartoffeln
  • Paprikaschoten

Diese Lebensmittel enthalten alle reichlich Vitamin C.

Auch kurzes Kochen von Spinat hilft, denn dadurch kann sich der Anteil der Oxalsäure um bis zu 50 Prozent verringern. Auch die zusätzliche Präsenz von Calcium verbessert die Aufnahmefähigkeit von Eisen im Darm.

Generell ist es sinnvoll, Spinat sowohl roh, als auch kurz gekocht zu essen.

Männer und Frauen sollten täglich 8 bis 10 mg Eisen zu sich nehmen. Wichtig: Die geringere Aufnahmefähigkeit von Eisen durch den Körpers berücksichtigt dieser Wert bereits. Der Körper braucht tatsächlich nur 2 bis 3 mg, man muss aber 8 bis 10 mg zu sich nehmen.

Spinat schützt die Augen

Sie schützen mit dem Verzehr von Spinat Ihre Augen. Das scheinen neueste Studien der Universität von Manchester zu bestätigen. Dabei entfaltet Spinat eine doppelte Wirkung.

Zum einen helfen die Beta Carotine. Davon enthält Spinat unglaublich viel, obwohl doch Spinat überhaupt nicht orange ist. Umgewandelt als Vitamin A, schützt es vor Nachtblindheit und vor freien Radikalen im Auge.

Abgesehen davon schützt Spinat auch vor der altersbezogenen Macula Degeneration (AMD), einer altersbedingten Augenkrankheit. Verantwortlich dafür ist das im Spinat enthaltene Lutein.

Davon enthält Spinat mehr als die meisten anderen Gemüsesorten. Lutein spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit der Augen und besonders ab 40 steigt dessen Bedeutung.

Mit Hilfe von Lutein und Zeaxanthin schützt sich das Auge, indem schädliche Strahlen gefiltert werden. Beide Stoffe binden freie Radikale und machen diese so unschädlich.

Mit zunehmendem Alter lässt dieser Schutz nach und beide Stoffe kann der Körper nicht selber produzieren. Daher ist es wichtig, dieses mit der Nahrung aufzunehmen.

Weitere Inhaltsstoffe und deren Wirkung

Neben Eisen und Lutein enthält Spinat weitere wertvolle Nährstoffe. Dazu gehören Kalium und Magnesium, Vitamin C und Beta Carotine.

Mit einer Schale Spinat decken Sie bereits Ihren

  • gesamten Tagesbedarf an Vitamin K und Beta-Carotin
  • fast den ganzen Bedarf an Mangan und Ballaststoffen und
  • ca. 50 Prozent des Magnesiumbedarfs

Die antioxidativen Stoffe / Vitamine im Spinat schützen Sie vor verschiedenen Krebserkrankungen. Durch Umwelteinflüsse und Prozesse im Körper kommt es zu oxidatioven Stress und die Vitamine C und A wirken dem entgegen.

Bei diesen potentiellen Krebserkrankungen konnte man die positive Wirkung von Spinat nachweisen:

  • Brustkrebs
  • Hautkrebs
  • Magenkrebs
  • Prostatakrebs

Spinat trägt auch zu einem gesunden Herz- Kreislaufsystem bei. Das im Spinat enthaltene Magnesium reguliert den Blutdruck. Bereits eine Portion Spinatsalat senkt zu hohen Blutdruck innerhalb von ein paar Stunden. Folate im Spinat wandeln für den Kreislauf gefährliche Stoffe in harmlose Verbindungen um.

Spinat enthält Stoffe, die den Steroidhormonen ähneln. Somit kann Spinat das Muskelwachstum uc. ca. 20 Prozent beschleunigen . . . allerdings müsste man dafür täglich 1 kg Spinat vertilgen.

Auch Ihr Gedächtnis freut sich über Spinat. Gemüsesorten mit dunkeln Blättern, und dazu gehört Spinat, schützen Ihr Gedächtnis vor vorzeitiger Alterung.

Sie müssen Spinat jedoch regelmäßig essen, um diese Wirkung zu erreichen. 1 bis 2 Portionen Spinat je Woche sollten reichen.

Für wen eignet sich Spinat weniger

Spinat enthält wie erwähnt Oxalsäure. Diese bindet sich an Mineralstoffe und diese Bindungen scheidet Ihr Körper schwerer aus. Dies betrifft aber eher Personen, die bereits Nierenprobleme haben. Dann kann Spinat (oder generell Lebensmittel mit viel Oxalsäure) die Bildung von Nierensteinen begünstigen.

Möglicherweise ist es daher für Personen mit Nierenproblemen besser, auf Spinat zu verzichten.

Kauf, Lagerung und Zubereitung von Spinat

Spinat erhalten Sie jetzt frisch im Geschäft. Sie bekommen in der Regeln den recht groben Blattspinat und den recht zarten Babyspinat.

Achten Sie bei beiden Sorten auf frische Blätter. Diese sollten nicht welk sein, sondern einen knackigen Eindruck machen.

Waschen Sie Salatblätter gründlich. Lassen Sie diese aber nicht im Wasser liegen, denn dies schwemmt wasserlösliche Nährstoffe heraus. Im Kühlschrank hält sich Spinat bis zu 5 Tage, aber das ist schon fast zu lang.

Beide Salatsorten eignen sich roh sehr gut für Salate. Für die bessere Verwertung der Mineralstoffe lohnt es sich, Spinat auch öfters gekocht zu essen.