Sonnenallergie: 3 Tipps, um sie zu vermeiden

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Gesundheit — Ihre Haut juckt, wird rot oder bildet Bläschen nach dem Sonnenbaden, aber ein Sonnenbrand ist es nicht? Dann könnte es sein, dass Sie eine Sonnenallergie haben. Was dagegen hilft, lesen Sie hier

Sonne hebt die Laune und macht sogar leistungsfähig, aber sie hat auch ihre Tücken. 10 bis 20 Prozent der Deutschen leiden unter einer Sonnenallergie. Typische Symptome:  Bläschen auf der Haut und fleckige Rötungen mit Juckreiz. “Sie betreffen alle Hautpartien, die direktem Sonnenlicht ausgesetzt sind”, so Patric Stamm vom KKH-(Kaufmännische Krankenkasse)-Serviceteam in München. Die Hautirritationen zeigen sich Stunden oder wenige Tage nach direkter Sonnenbestrahlung.

Das hilft gegen die Sonnenallergie

Langsam starten

Lange, atmungsaktive und lichtundurchlässige Kleidung und ein Sonnenhut schützen. Wer sich sonnen will, sollte nicht gleich ein volles Sonnenbad nehmen, sondern den Körper in kleinen Dosen an die UV-Strahlung gewöhnen. Nur kurze Sonnenbäder, die schrittweise länger werden. In der Mittagssonne unbedingt ein schattiges Plätzchen suchen, aber auch da für Sonnenschutz sorgen. Übrigens dringen UVA-Strahlen auch durch Glas. Vor langen Autofahrten oder in einem verglasten, sonnigen Büro deshalb auf ausreichenden Lichtschutz achten.

Der richtige Sonnenschutz

Am besten man startet von einem hohen Lichtschutzfaktor wie 50 und geht dann langsam weiter runter auf 30. Ideal ist eine Creme ohne Emulgatoren – und sie sollte frei von Duft- und Konservierungsstoffen sein (z.B. “Ladival Sonnenschutz Gel”). Am besten lassen sich Sonnenschutzallergiker in der Apotheke beraten.

Man kann die Haut zusätzlich auch von innen stärken: Hautärztin Dr. Birgit Kunze empfiehlt bei einer Urlaubsreise etwa einen Monat vor Reiseantritt und den ganzen Urlaub lang täglich eine Kapsel mit Milchsäurebakterien (z.B. “Lactibian Toleranz”) oder Omega-3-Fettsäuren (z.B. von “Nature Essential” und eine Kalzium-Brausetablette z.B. “Calcium Sandoz Sun” einzunehmen, weil das die Immunabwehr stärkt und so das Risiko einer Sonnenallergie senkt.

Soforthilfe bei Allergieattacke

Im Akutfall gilt: raus aus der Sonne! Ideal sind jetzt kühlende Salben oder ein Gel wie z.B. “Combudoron” zur Linderung der Hautirritationen oder eine leichte Kortisoncreme (z.B. “Linola Akut”. Antihistamin-Tabletten (z.B. “Lorano”) unterstützen den Heilungsprozess von innen. Auch kalte Umschläge oder Quarkumschläge helfen, denn Quark wirkt entzündungshemmend.

Extratipp gegen tränende Augen durch Sonnencreme: Verwenden Sie im Gesicht eine Kindersonnencreme die nicht brennt.