Sommer-Schuh-Weh: Hilfe bei Blasen an den Füßen

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Besonders im Sommer sind Blasen ein häufiger Begleiter für Ihre Füße: Die Reibung neuer Schuhe in Verbindung mit Hitze lässt diese besonders schnell entstehen. Zum Glück gibt es einige Möglichkeiten, wie Sie die Verletzungen künftig verhindern können. Und sind sie einmal doch nicht zu vermeiden, müssen Blasen an den Füßen trotzdem nicht zu langwierigen Begleitern werden.

Lassen Sie Blasen an den Füßen abheilen

Eine Blase am Fuß sollten Sie möglichst in Ruhe lassen, damit sie gut abheilen kann. Häufig hört man noch den alten Tipp, man solle die Blase aufstechen. Tun Sie dies auf keinen Fall, denn die Hautstelle könnte sich entzünden. Platzt die Blase von selbst auf, sollten Sie die Stelle unbedingt desinfizieren. Das passende Mittel hierzu erhalten Sie in der Apotheke. Kleben Sie im Anschluss am besten ein spezielles Blasenpflaster auf die Hautstelle. Heilt die Blase nicht ab, entzündet sie sich oder entwickelt sich Eiter, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Blasenpflaster für die Füße

Nur, weil Sie eine Blase haben, heißt das nicht unbedingt, dass Sie bis zum Abheilen nur noch barfuß laufen dürfen. Im Handel gibt es spezielle Blasenpflaster. Diese enthalten ein Gelpolster, die die Blase sehr effektiv schützt und außerdem die Heilung unterstützt. Die Pflaster haften besonders gut: Lassen Sie sie einfach so lange auf der Haut, bis sie sich von selbst ablösen. Mit einem solchen Pflaster ausgestattet, können Sie im Normalfall ohne Probleme auch die Schuhe weiterhin tragen, die Ihnen die Blase beschert haben. Achten Sie aber zur Sicherheit dennoch darauf, dass die betroffene Hautstelle möglichst gut abheilen kann – etwas weniger Druck und Reibung durch Schuhe beschleunigt den Heilungsprozess ungemein.

Gegen Blasen: Augen auf beim Schuhkauf

Am besten lassen Sie es gar nicht erst zu schmerzhaften Blasen kommen – es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese zu verhindern. Kaufen Sie deshalb Ihre Sommerschuhe mit Bedacht: Sie sollten auf keinen Fall zu knapp sitzen oder gar zu klein sein. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie außerhalb der Sommersaison shoppen: Denken Sie in diesem Fall unbedingt daran, dass Füße unter Hitze anschwellen und so etwas größer werden. Prüfen Sie schon beim Kauf genau, ob die Schuhe irgendwo unangenehm drücken.

Laufen Sie Ihre Schuhe immer sehr sorgfältig und gründlich ein. Tragen Sie sie auf keinen Fall von Anfang an über mehrere Stunden. Besser ziehen Sie neue Schuhe erst einmal nur zu Hause an, wo Sie sie jederzeit gegen bequeme und eingelaufene Schuhe eintauschen können. Dies ist besonders wichtig bei Sportschuhen und Wanderschuhen, weil diese die Füße bei späterem Gebrauch besonders stark belasten und fordern werden.

Schützen Sie Ihre Füße vor Blasen

Tragen Sie geschlossene oder halb offene Schuhe besser nicht barfuß. Gerade für empfindliche Füße bieten sich hier spezielle Füßlinge an – am besten aus Baumwolle. Keine Sorge, diese Präventivmaßnahme muss nicht auf Kosten der tadellosen Optik gehen: Viele Füßlinge sind in vielen verschiedenen Farben passend zu den jeweiligen Schuhen erhältlich und fallen deshalb kaum auf. Am unauffälligsten sind entsprechende Strümpfe in einem hautfarbenen Ton.

Doch auch offene Schuhe, zum Beispiel Sandalen, lassen sich präparieren, damit keine Blasen entstehen: Hierfür gibt es in Drogerien spezielle Pads. Kleben Sie diese mit einem Gelpolster versehenen Mini-Einlagen einfach auf besonders kritische Stellen im Schuh. Das gepolsterte Material federt und schützt somit die Füße vor der schädlichen Reibung.