So wirkt Knoblauch gegen Pickel

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Knoblauch ist ein bewährtes Hausmittel gegen Pickel, denn die Inhaltsstoffe der Heilpflanze wirken antiseptisch. Wie Sie Knoblauch gegen Pickel einsetzen können und was es bei der Behandlung zu beachten gilt, erfahren Sie hier.

Knoblauch: Antibakteriell und entzündungshemmend

Wer unreine Haut auf natürliche Weise behandeln möchte, kann Knoblauch gegen Pickel einsetzen. Die Heilpflanze enthält schwefelhaltiges Alliin, das sich im Kontakt mit Enzymen in Allicin umwandelt. Der Stoff entsteht, sobald das Fruchtfleisch der Knoblauchzehen verletzt wird. Allicin wirkt antibakteriell und kann sowohl prophylaktisch als auch zur Behandlung bestehender Pickel eingesetzt werden.

Allgemein kann eine Ernährungsweise mit viel frischem Knoblauch dafür sorgen, dass sich Entzündungsprozesse im Körper zurückbilden. Damit wird nicht nur das Immunsystem gestärkt, auch Pickel und Pusteln im Zusammenhang mit Akne klingen schneller ab und das Hautbild wird nachhaltig verbessert. Wer nicht nur vorbeugen, sondern Pickel auch aktiv bekämpfen möchte kann sich an folgendem Trick probieren.

Pickel mit Knoblauch behandeln: So geht’s

Möchten Sie Knoblauch gegen Pickel auf der Haut einsetzen, teilen Sie eine Knoblauchzehe ab, entfernen Sie die Schale und schneiden Sie die Zehe längst in zwei Hälften. Auf den Schnittflächen bildet sich nun der Wirkstoff Allicin. Streichen Sie mit der Knoblauchzehe sanft über den Pickel, sodass der Saft die betroffene Hautpartie bedeckt. Sobald die Flüssigkeit getrocknet ist, schneiden Sie eine dünne Scheibe ab. Mit der neu entstandenen Schnittfläche wiederholen Sie die Behandlung. Alternativ beträufeln Sie einfach einen Wattepad mit dem austretenden Knoblauchsaft.

Je öfter Sie Knoblauch gegen Pickel einsetzen, desto schneller und zuverlässiger wirkt das Hausmittel. Mehrere Behandlungen über den Tag verteilt sind ideal. Vorbeugend können Sie auch reine Hautstellen im Gesicht oder beispielsweise auf dem Rücken mit dem Saft der Knoblauchzehe einreiben, wie die Seite “doktor-haut.de” informiert.

Schlechter Geruch? Einfach abwaschen

Grundsätzlich ist Knoblauch geruchsneutral. Die intensiven Duftstoffe werden erst freigesetzt, wenn die Knoblauchzehe angeschnitten oder gedrückt wird. Stören Sie sich am Geruch des Knoblauchsafts auf der Haut, können Sie die betroffenen Stellen einfach mit lauwarmem Wasser abwaschen, nachdem der Saft zehn Minuten lang eingewirkt hat. Wer den Geruch ertragen kann, sollte sich jedoch auf eine längere Behandlungszeit einstellen: Wie die Beauty-Bloggerin Farah Dhukai dem Portal “frauenzimmer.de” erklärt, lassen sich besonders hartnäckige Mitesser zum Verschwinden bringen, wenn der Knoblauchsaft über die ganze Nacht einwirken kann.