So gefährlich ist Bauchfett wirklich

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Ein paar Pölsterchen an der Taille sind mehr als nur ein Makel – sie sind eine echte Gefahr für Ihre Gesundheit

Besonders, wenn das Wetter es wieder erlaubt, sich etwas luftiger zu kleiden, fällt es auf: Bauchfett. Zwar lässt es sich mit den richtigen Tricks leicht kaschieren, aber dennoch sollten Sie die Extrapfunde nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn Bauchfett kann sich in vielen Punkten negativ auf Ihre Gesundheit auswirken.

Forscher der Organisation Mayo Clinic haben in einer Studie mit 12.000 Versuchspersonen herausgefunden, dass die Menge des vorhandenen Bauchfetts sogar entscheidender für die Gesundheit ist als das Gewicht und der damit zusammenhängende Body Mass Index. Selbst wenn man als normalgewichtig gilt, kann dieses spezielle Fett Ihren Gesundheitszustand massiv negativ beeinflussen. Diese Auswirkungen kann Bauchfett haben:

1. Herzerkrankungen

Probleme mit dem Herz sind die vielleicht gefährlichste Folge von Bauchfett. Forscher der Harvard Universität haben herausgefunden, dass die Fettzellen in der Bauchgegend u. a. für die Produktion von Zytokinen verantwortlich sind. Diese Proteine haben einen Einfluss auf die Körperzellen und den Blutdruck. Gerät letzterer aus dem Gleichgewicht, nimmt früher oder später auch das Herz Schaden. Während Männer schon in jüngeren Jahren bei entsprechender Lebensweise zu Bauchfett neigen, sind Frauen insbesondere beim Erreichen der Wechseljahre gefährdet, das gefährliche Fett anzusetzen.

2. Diabetes

Wer stark übergewichtig oder sogar fettleibig ist, erhöht das Risiko an Diabetes des Typs II zu erkranken um bis zu 90 Prozent. Doch auch Normalgewichtige sind gefährdeter, wenn sie nichts gegen das unliebsame Bauchfett tun. Wie Wissenschaftler herausgefunden haben, beeinflusst Bauchfett die Organtätigkeit. Bei Menschen mit viel Bauchfett kann so der Insulinspiegel aus dem Gleichgewicht geraten. Und wenn der Blutzuckerspiegel nicht mehr vom Körper selbst gesund reguliert werden kann, besteht die Möglichkeit, dass sich Diabetes daraus entwickelt.

3. Atemaussetzer im Schlaf

Oft merken die Betroffenen im Zeitpunkt des Geschehens gar nicht, dass Sie nachts kurze Atempausen einlegen. Doch für die Partner, die diese sog. Schlafapnoe mitbekommen, kann sie sehr beängstigend wirken. Zudem fühlen sich die direkt Betroffenen morgens und auch über den Tag häufig matt und übermüdet, da ihnen der gleichmäßige und erholsame Schlaf in der Nacht fehlt. Auch hier spielt das Bauchfett eine Rolle, da es die Wahrscheinlichkeit und auch die Häufigkeit der Atemaussetzer erhöht. Eine schlanke Taille sieht also nicht nur gut aus, sondern lässt Sie auch insgesamt frischer wirken.

So gehen Sie dem Bauchfett an den Kragen

Nicht nur aus optischer, sondern auch aus gesundheitlicher Sicht ist es also wichtig, das gefährliche Bauchfett zu bekämpfen. Doch wie wird man die Polster an der Taille los? Zum einen lohnt es sich, auf die Ernährung zu achten und z. B. auf diese Lebensmittel GEGEN Bauchfett zu setzen. Zum anderen hilft natürlich mehr Bewegung. Dabei können Sie schon mit nur einer Übung gegen Ihr Bauchfett angehen oder insgesamt das Pensum im Alltag erhöhen. Wenn Sie ab sofort 10.000 Schritte am Tag machen, verlieren Sie zwangsläufig nicht nur Ihr Bauchfett, sondern erreichen weitere wichtige Ziele für einen gesunden Körper.