Seitensprung Verdacht: Typische Anzeichen fürs Fremdgehen

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Wenn man den Verdacht hat, dass der eigene Partner fremd geht, möchte man selbstverständlich so schnell wie möglich Gewissheit haben. Doch sollte man sich zunächst darüber klar werden, warum man ein solches Gefühl hat. Hat man den Partner zusammen mit einer potentiellen Affäre in der Stadt gesehen oder hat man ganz einfach nur ein merkwürdiges Bauchgefühl?

Vertrauen zeigen und ansprechen

Die beste Taktik ist, dem Partner Vertrauen zu zeigen und ihn ganz offensiv auf das Thema anzusprechen. Man sollte ihn sachlich fragen, ob er sich denn eventuell anderweitig orientiert. Im Normalfall sollte man in dieser Situation in einer „gesunden“ Beziehung mit der Ehrlichkeit des Partners rechnen können. Sollte man den Partner tatsächlich bereits in einer merkwürdigen Situation gesehen oder Gerüchte gehört haben, sollte man ihn mit diesen Eindrücken konfrontieren. Führt dieses Gespräch nicht zum Erfolg oder reagiert der Partner irgendwie merkwürdig, wird das den Verdacht eher erhärten. Leider ist in diesem Moment auch die Vertrauensbasis bereits erschüttert. Man kann jetzt einfach abwarten und beobachten. Mit dem Verdacht im Hinterkopf wird man Anzeichen, die auf eine Affäre hindeuten, schnell erkennen. Die meisten Fremdgeher werden irgendwann gleichgültig und machen Fehler.

Wie kriegt man raus, ober der Partner fremdgeht?

Wer nicht warten will oder kann, weil die Unsicherheit zu sehr belastet, kann natürlich auch aktiv werden. Allerdings sollte man sich des Fremdgehens dann schon sehr sicher sein. Denn alle Aktionen die gegen das Worte des Partners weiter von eine Affäre ausgehen, zerstören gegenseitig das Vertrauen. Das wird häufig gemacht:

  • Handy durchsuchen – es gibt immer Gelegenheiten, an denen das Handy des Partners längere Zeit unbeobachtet ist. Eine Gelegenheit, SMS, Whats App, Anrufliste, Fotos etc. zu checken.
  • Klamotten inspizieren – befinden sich auffällige Flecken auf der Kleidung? Finden sich untypische Gerüche? Gibt es in den Taschen verräterische Beweisstücke?
  • Auto – in vielen Autos kann man die letzten Fahrziele im Navigationssystem checken. Auch ohne Navi kann man den Kilometerstand checken und auf Plausibilität prüfen.
  • PC durchsuchen – hier sind vor allem E-Mails und der Browserverlauf interessant. Wurden Chatdienste, Flirtbörsen, Seitensprungseiten oder E-Mail-Dienste genutzt, die der Partner sonst nicht verwendet.
  • Freunde und Bekannte – man kann Freunde und Bekannte fragen. (hohes Risiko, sie können dem Partner von der Frageaktion berichten)
  • Konto & Kreditkarte – finden sich hier ungewöhnliche Buchungen (Hotel, Restaurants)?
  • Papierkorb & Müll – auch hier finden sich manchmal interessante Dinge.

Einige dieser Methoden sind allerdings weder empfehlenswert noch legal. (das Lesen fremder Nachrichten etwa)

Hinterherspionieren

Wer zu noch härteren Mitteln greifen und dem Partner hinterherspionieren will, muss tief in die Trickkiste greifen:

  • Kontrollanrufe – zu ungewöhnlichen Zeiten. Man sollte sich allerdings immer einen Anlass des Anrufs ausdenken, der wichtig und nicht aufschiebbar ist.
  • Arbeit – den Partner auf der Arbeit besuchen, gerade wenn er Überstunden vorgibt. Es ist z.B. schlau, etwas leckeres zu Essen vorbeizubringen. Das wirkt unverdächtig.

Illegal: Definitiv nicht mehr legal ist es, wenn man sein eigenes Handy mit GPS-Tracking in die Tasche oder den Kofferraum des Partners legt. Darauf würde man sehen, wo er wann überall gewesen ist.

Auch das Installieren von Überwachungssoftware – bspw. eines Keyloggers, der alle Tastatureingaben aufzeichnet – auf dem Rechner oder Telefon des Partner ist definitiv illegal.

Indizien für das Fremdgehen

Es gibt einige Indizen, die darauf hindeuten können, dass der Partner fremdgeht:

  • Handy aus – er schaltet sein Handy oft für Stunden aus und redet sich mit Akku- oder Empfangsproblemen heraus. Oder der Partner legt das Handy nicht aus der Hand, nimmt es selbst auf Toilette oder zum Duschen mit.
  • Abwesenheit – der Partner ist zu ungewöhnlichen Zeiten unterwegs und liefert dafür keine vernünftige Erklärung oder schiebt immer wieder den gleichen Freund vor.
  • Rechnungen – Telefonrechnung oder Kreditkartenabrechnung werden versteckt, heimlich geöffnet.
  • Beziehung – es verändert sich etwas in der eigenen Beziehung: weniger Zärtlichkeiten, Sex oder Gespräche.
  • Körper – Kratzspuren, blaue Flecken oder echte Knutschflecke auf der Haut des Partners
  • Geld – es fehlt Geld für das es keine erklärbaren Ausgaben gibt.
  • Pflege & Style – das Pflegeverhalten ändert sich, neue Frisur, anderer Kleidungsstil etc.
  • Augenkontakt – wenn der Partner bei Gesprächen und Nachfragen den Augenkontakt meidet, ist das definitiv verdächtig.
  • Duschen – duscht der Partner plötzlich immer nach dem nach Hause kommen?

Treuetest & Hinterherspionieren

Natürlich kann man dem Partner auch ganz klassisch hinterherspionieren und zufällig an Orten auftauchen, wo er eigentlich gerade sein sollte.

Es gibt auch die Möglichkeit eines Treuetest, den  man inzwischen sogar online buchen kann. Allerdings wird das dann nicht funktionieren, wenn er in seine neue Flamme wirklich verliebt ist. Dann wird er genau dieser nämlich im Zweifelsfall treu sein und den Flirtversuch des Lockvogels deshalb abwehren.

Gleiches gilt, wenn man über Facebook versucht, mit einem Fakeprofil Interesse zu wecken.