Schwangerschaftsstreifen – Behandlungsmöglichkeiten

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Wenn die Haut stark gedehnt wird, kann es zu Einschnitten, Streifen oder Flecken kommen, die teilweise auch rosa oder violett sein können. Diese Streifen werden auch als Schwangerschaftsstreifen oder Dehnungsstreifen bezeichnet.

Wenn sie zum ersten Mal auftreten, haben Sie meist eine intensive Farbe, die mit der Zeit etwas verblasst. Trotzdem verschwinden Schwangerschaftsstreifen meist nicht von selbst. Sie treten häufig an den Oberschenkeln, am Gesäß, an den Armen (meistens in der Nähe der Achseln), auf dem Bauch und an den Brüsten auf. Schwangerschaftsstreifen sind nichts Schlimmes und benötigen keine spezielle ärztliche Behandlung. Doch wenn sie störend wirken und Sie etwas dagegen tun möchten, lesen Sie am besten diesen Artikel, um mehr darüber zu erfahren. 

Mögliche Ursachen

Bevor Sie mit der Behandlung beginnen, sollten Sie die Ursachen genauer kennen:

  • Schwangerschaft
  • Schnelle Gewichtszunahme oder -abnahme
  • Langzeitige Anwendung von Corticosteroiden
  • Wachstumsschübe, vor allem in der Pubertät
  • Große Zunahme der Muskelmasse, vor allem an Armen und Beinen
  • Genetische Störungen, wie das Marfan-Syndrom oder das Ehlers-Danlos-Syndrom
  • Langzeitige Anwendung von Steroiden

Behandlung von Schwangerschaftsstreifen

Wir werden Ihnen anschließebd verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung von Schwangerschaftsstreifen aufzeigen. Tretinoin-Salbe hilft das Kollagen zu restaurieren und die Haut zu heilen. Dies funktioniert allerdings nur in den ersten sechs Wochen nach Auftreten der Schwangerschaftsstreifen. Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie diese Behandlung nicht anwenden, denn es ist bis jetzt unklar, ob sie Auswirkungen auf den Fötus hat.

Bei einer Lasertherapie wird die Produktion von Kollagen und Elastin angeregt. Die Behandlung mit Laser funktioniert mit intensivem Licht, das lokal wirkt und die äußersten Schichten der Haut nicht verändert. Weiter gibt es spezielle Behandlungen für Streifen, die schon etwas länger bestehen. Bei der Mikrodermabrasion wird die obere Hautschicht durch kleine Kristalle abgetragen, diese wird folglich neu generiert.

Eine Behandlung mit Lasern wie Excimer beschleunigt die Entwicklung von Melanin wodurch die unterschiedliche Hautfarbe ausgeglichen werden kann. Eine solche Therapie funktioniert bei neuen und etwas älteren Schwangerschaftsstreifen. Dabei reinigt der Arzt zuerst die betroffene Stelle auf der Haut und danach wird eine chemische Flüssigkeit aufgetragen, um die Haut absichtlich zu verbrennen, damit sich diese regeneriert.

Es gibt auch eine Reihe von Cremes, wie zum Beispiel Kakaobutter, Sheabutter oder Cremes mit Vitamin E, die Ihnen bei Schwangerschaftsstreifen helfen können. Diese Cremes helfen Ihnen, Ihre Haut mit Feucchtigkeit zu versorgen und das Auftreten von Streifen zu verhindern. Bei einigen Menschen helfen diese Cremes und Salben sehr gut, andere hingegen können keine große Wirkung damit erzielen.

Weitere Alternativen für die äußere Behandlung sind Rizinusöl, Olivenöl, Fruchtsäuren, Wickel aus Algen oder anderen medizinischen Pflanzen. Sie können die Schwangerschaftsstreifen mit Hilfe von Cremes und Salben verringern, ohne einen chirurgischen Eingriff zu benötigen. Leider können Schwangerschaftsstreifen nie völlig entfernt werden, kleine Spuren werden immer da sein.