Schön & Gesund mit Kokosöl

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Das Revival eines Wunderöls

Neben der Verwendung in Beauty- und Kosmetikprodukten ist Kokosöl auch als so genanntes „funktionelles Lebensmittel“ vielseitig in der gesunden Küche einsetzbar und aufgrund seiner gesundheitsfördernden Wirkung von unschätzbarem Wert. Das Öl wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss, der „Kopra“ gewonnen und enthält hauptsächlich gesättigte, also „gute“ Fettsäuren.

Die besondere Kraft von Kokosöl liegt vor allem im hohen Anteil der Laurinsäure. Was nun aber genau so gesund an diesem Öl ist, wie es wirkt und verwendet wird und wie köstlich es in der Küche verwendet werden kann, darum geht es im Folgenden.

Umkämpftes Comeback

Kokosöl war im Westen lange verpönt. Grund dafür waren Antikampagnen verschiedenster Lobbyisten und Organisationen, die sich auf Fehlinformationen gegen gesättigte Pflanzenfettsäuren beriefen. Unter anderem die amerikanische Öl- und Fettindustrie hatte in den 1930ern und auch noch in den 80er- und 90er-Jahren wirtschaftliches Interesse daran, den Verbrauch von Kokosöl klein zu halten.

Erst langsam wird das vorwiegend aus dem asiatischen Raum stammende Öl auch im Westen wieder beliebter: Supermodels wie Miranda Kerr machen Werbung für den Einsatz des Wunderöls in Sachen Beauty und Diät, Wellness-Experten schwören auf den vielseitigen positiven Effekte auf die Gesundheit und die neue gesunde Küche schwört ebenfalls darauf.

Das als funktionelles Lebensmittel gehandelte Kokosöl, ist vielseitig einsetzbar und innerlich wie äußerlich anwendbar.

 

Die besondere Qualität von Kokosöl

Die meisten pflanzlichen Öle bestehen aus ungesättigten, also als „schlecht“ eingestuften Fettsäuren, im Gegensatz dazu liefert Kokosöl dem Körper wichtige gesättigte Fette und „gesundes“ Cholesterin.

 

1. Gesundheit: Wie wirkt Kokosöl?

Das hohe Maß an Laurin- und Caprinsäure in Kokosnüssen führt zu vielen positiven Effekten auf unsere Gesundheit und macht daher den Verzehr von Kokosöl empfehlenswert.

  • Bekämpft Bakterien und Viren und unterstützt das Immunsystem.
  • Bekämpft Pilze beziehungsweise verhindert Pilzinfektionen.
  • Verbessert die Fettwerte im Blut und führt „gutes“ HDL-Cholesterin zu.
  • Schützt die Leber vor Alkoholschäden
  • Normalisiert die Körperfettwerte
  • Wirkt entzündungshemmend
  • Kurbelt den Stoffwechsel an

Derzeit forschen Wissenschaftler und Gesundheitsexperten über den Einsatz von Kokosöl gegen eine Vielzahl von Erkrankungen.

 

2. Beauty: Warum macht Kokosöl schön?

Unter anderem Supermodel Miranda Kerr schwört auf Kokosöl und gibt täglich 4 Teelöffel davon in ihr Essen und in ihren grünen Tee. Auch die äußerliche Anwendung von Kokosöl wird von Beauty-Experten schon lange gerühmt. Als feuchtigkeitsspendende Haarkur oder Hautpeeling findet Kokosöl seine Anwendung.

 

Kokos-Hand-Peeling-Rezept

  • 1 EL Kokos-Öl
  • 2 EL Honig
  • 4 EL Meersalz
  • 4 EL Zucker
  • 1 EL Zitronen-Saft

Zutaten vermengen und gleich verwenden. Ideal für ein pflegendes Peeling der Hände (und Füße) im Frühling – die Flipflop- und Sandalen-Zeit ist nicht mehr fern.

. Kulinarik:

Kokosöl ist kaum aus der asiatischen Küche wegzudenken, die gemeinhin als gesund und leicht eingestuft wird.

Ein paar Löffel täglich (im Salat, im gesunden Smoothie oder zum Anbraten, …) helfen bereits die Fettverbrennung und den Stoffwechsel anzuregen, zudem gibt das pflanzliche und kostbare Öl der frischen Kokosnuss den Gerichten einen unverwechselbaren und guten Geschmack:

  • Zum Braten von Pfannengerichten, denn Kokosöl verträgt hohe Temperaturen.
  • Zum Kochen, als Butterersatz.
  • Als Brotaufstrich eignet sich das streichfähige Öl ebenfalls als Butterersatz.
  • Als Marinade. Legen Sie Ihr Grillfleisch oder Fisch in eine Marinade mit einem Teil Kokosöl statt Olivenöl ein.
  • Als Energiekick in Ihrem Smoothie.

 

Hilft Kokosöl beim Abnehmen?

Weil das wohlriechende Öl rasch und unkompliziert vom Körper aufgenommen wird, direkt über das Lymphsystem in der Leber umgewandelt und zu ATP weiterverarbeitet wird, dient es als toller Energieträger.

Die nativen Fettsäuren der Kokosnuss werden nicht in Fettgewebe umgewandelt, sondern sofort verbrannt. Zudem wird der Stoffwechsel angekurbelt.

Diät-Tipp: Wer mit Kokosöl abnehmen will, sollte u.a. auf die Qualität des Öls achten: Verwende nur Öl aus frischen Kokosnüssen (nicht Kokosfett aus Raffinerien) und kombiniere einen Esslöffel des guten Kokosöls mit einer kohlenhydratarmen Kost. Erste Erfolge sollen sich bereits nach wenigen Tagen zeigen.