Schizophrenie – Umgang mit Betroffenen

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Schizophrenie und bipolare Störung sind zwei Begriffe, die ein und dieselbe Krankheit oder auch Störung beschreiben. Es handelt sich dabei um eine psychische Störung, die für den Betroffenen nicht kontrollierbar ist, in unregelmäßigen Zeitabständen auftritt und zwei gegensätzliche Seiten des Betroffenen zeigt. So kann er entweder depressiv sein oder auch manisch sein.

Was macht diese Störung aus?

Schizophrenie tritt relativ häufig auf. Im Schnitt kann man davon ausgehen, dass 1% bis 2% der Bevölkerung mindestens einmal im Leben darunter leiden. In der Regel wird die Krankheit im Alter von 15 bis 25 Jahren das erste mal festgestellt. Betroffen kann jeder sein. Die Krankheit unterscheidet nicht zwischen männlich und weiblich und kennt auch keine Vorerkrankungen. Jedoch kann eine unbefriedigende Kindheit ein Hinweis auf die Krankheit sein und diese fördern.

Die Symptome können recht vielschichtig sein. Viele Betroffene halluzinieren und leiden unter Wahnvorstellungen. Sie besitzen wenig Antrieb, leben sozial sehr zurückgezogen und leiden unter einem hohen Konzentrationsmangel. Zudem haben sie Denkstörungen, können sich nicht richtig ausdrücken und sind mit dem Durchdenken von Aufgaben und Dingen meist überfordert.

Erkennt man diese Einschränkungen und strebt man schnell eine Behandlung an, dann stehen die Chancen auf eine Heilung nicht schlecht. Meist empfinden die Betroffenen ihre Störung als nicht „schlimm“, weil sie es nicht anders kennen und in ihrer eigenen Welt leben. Hier muss also von außen eingewirkt und auf eine Behandlung gedrängt werden. Denn je früher die Behandlung startet, umso höher auch der Heilungserfolg.

Übrigens: Die Behandlung wird in der Regel mit Medikamenten unterstützt. Diese werden meist über einen längeren Zeitraum genommen und bei einem Erfolg nach und nach wieder abgesetzt.

Wie ist der Umgang mit Schizophrenie-Betroffenen?

An erster Stelle muss immer das Verständnis gegenüber dem Betroffenen für die Störung stehen. Er kann nichts dafür, dass er darunter leidet und er kann sein Verhalten in diesem Moment auch nicht beeinflussen. Doch mit ausreichend Verständnis und auch Toleranz kann man ihm helfen, sein eigenes Leben zu meistern und es auch unter diesen Umständen so lebenswert wie nur möglich zu gestalten.

Zudem muss unbedingt eine Therapie erfolgen. Meist erfolgt diese in stationärer Behandlung, damit der Betroffene genau analysiert werden und geeignete Therapiemöglichkeiten gefunden werden können. Im Anschluss erfolgt eine weitere Betreuung durch einen Psychiater.