Sauna gegen Cellulite: Klappt das?

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Sauna-gesundheit — Viele Frauen erhoffen sich, ihre Cellulite durch regelmäßige Sauna-Besuche zu reduzieren. Ist das bloß ein Mythos oder lässt sich Orangenhaut in der Hitzekabine tatsächlich ausschwitzen?

Cellulite – ein Wort, das bei so mancher Frau für schlechte Laune sorgt. Um gegen die unschöne Bindegewebsschwäche vorzugehen, gibt die ein oder andere Dame viel Geld für spezielle und teure Beauty-Produkte aus, deren Wirkung nicht bestätigt ist. Gleiches gilt für auf Cellulite zugeschnittene Wellness-Angebote, zu denen auch der Sauna-Besuch gehört. Der regelmäßige Aufenthalt in der Hitzekabine bringt zwar einige gesundheitliche Vorteile mit sich, kann die Entstehung von Cellulite aber fördern.

Sauna hilft nicht gegen Cellulite

Sollten Sie die Sauna aufsuchen, weil sie auf ein Dahinschmelzen Ihrer Cellulite hoffen, werden Sie enttäuscht werden. Das starke Schwitzen hat zwar einige positive Auswirkungen auf Körper und Geist, ein Verschwinden der Orangenhaut gehört allerdings nicht dazu. Ganz im Gegenteil: Im schlimmsten Fall fördern Sie die Entstehung, Schwere und Ausbreitung der Cellulite durch das Heißluftbad noch. Wie das möglich ist? Die extreme Hitze, der Sie sich in der Sauna aussetzen, kann zu einem Lymphstau führen, der zu den Ursachen von Orangenhaut zählt.

Lieber beim Sport schwitzen

Statt Stunden in der Sauna zu verbringen, um Ihre Cellulite zu bekämpfen, sollten Sie sich lieber gesund ernähren, regelmäßig Sport treiben und so versuchen, Ihrem Idealgewicht nahe zu kommen. Aber Achtung: Setzen Sie zu keinen radikalen Sportkuren oder Diäten an. Geben Sie Ihrem Bindegewebe Zeit, sich den neuen Bedingungen anzupassen – sonst könnte es reißen. Was zusätzlich helfen kann, sind tägliche Bürstenmassagen der betroffenen Hautstellen, was sich sehr gut unter der Dusche erledigen lässt. Sie regen die Durchblutung des Gewebes an, sodass Fett und Schlackenstoffe besser abtransportiert werden können.