Rosenwasser: Herstellung und Nutzen

46 total views, 1 views today

Rosenwasser beinhaltet in seiner zarten und berauschenden Essenz die ältesten und aufregendsten Geheimnisse über Gesundheit und Schönheit. Bereits in Indien und arabischen Ländern wurde es als Mittel zur Verjüngerung der Haut verwendet, für religiöse Riten und auch für köstliche Speisen. Rosenwasser hat unzählige gesundheitsfördernde Eigenschaften, deshalb möchten wir Ihnen heute zeigen, wie es auf einfache Weise hergestellt wird, damit Ihre Haut dann täglich davon profitieren kann.

Allgemeine Vorzüge des Rosenwassers:

  • Verdauungsfördernd: Rosenblätter in unseren Speisen helfen bei der Darmreinigung und gegen Verstopfung. Wir können sie z.B. in Salaten oder als Tee verwenden.
  • Adstringierende Eigenschaften: Rosentee hilft schnell bei Augenentzündungen.
  • Bessere Atmung: Bei Grippe oder Erkältungen wird normalerweise die Rosenfrucht verwendet, die noch übrig bleibt, wenn die Rose schon vertrocknet ist. Die Frucht (einschließlich Samen) wird in Wasser gekocht und dann gesiebt. Wir empfehlen zwei Tassen täglich.
  • Vorzüge für die Haut: Rosenwasser hat wundervolle Eigenschaften, es hilft bei der Wundheilung, beugt der Hautalterung vor und wirkt sehr gut bei allen oberflächlichen Verletzungen.

Eigenschaften des Rosenwassers

  • Entzündungshemmend und abschwellend. Die Zeichen von Müdigkeit nach einem langen Tag werden mit diesem duftenden Gesichtswasser gelindert. Wenn Sie morgens Rosenwasser verwenden, werden Sie z.B. feststellen, dass die Schwellungen und Tränensäcke unter Ihren Augen reduziert werden.
  • Hilft bei Kopfschmerzen. Sie können z.B. ein Tuch mit Rosenwasser befeuchten und auf die Stirn legen.
  • Der hohe Gehalt an Vitamin C ist perfekt um Kollagen zu synthetisieren und uns vor freien Radikalen und folglich vor Hautalterung zu schützen.
  • Es wirkt entspannend.
  • Es mildert Flecken, Schwangerschaftsstreifen sowie Fältchen.
  • Es hilft zur Vorsorge gegen Haarausfall, verbessert den Blutfluss und stärkt die Haarfollikel.
  • Dank Vitamin B, E, der Tannine und Pektin ist Rosenwasser ein hervorragendes Tonikum zur Reinigung und Straffung Ihrer Haut.
  • Die antibakteriellen und wundheilenden Eigenschaften machen Rosenwasser auch ideal bei Entzündungen oder kleinen Geschwüren im Mund und auch bei Akne.

Wie wird Rosenwasser hergestellt?

Was benötigen wir dazu?

  • 1/2 kg Rosenblätter
  • 1 Topf mit Deckel
  • 1/2 l destilliertes Wasser
  • Glasflasche mit hermetischem Verschluss

Zubereitung

  1. Zuerst müssen Sie die Rosenblätter auswählen: Rote und rosa Rosen riechen normalerweise am besten. Sie müssen  ein halbes Kilo verlesen, das ist nicht wenig, deshalb brauchen Sie vielleicht zusätzliche Hilfe von anderen Personen. Wenn Sie die Rosenblätter selbst sammeln, machen Sie das am besten morgens, damit sie von bester Qualität sind.
  2. Jetzt füllen Sie den Topf mit dem destillierten Wasser. Destilliertes Wasser ist für die Zubereitung von Hautprodukten immer am besten und es ist in jedem Supermarkt erhältlich. Danach geben Sie die Rosenblätter zum Wasser und schalten den Herd auf hohe Stufe ein.
  3. Der nächste Schritt ist sehr wichtig. Wenn Sie sehen, dass das Wasser zu kochen beginnt, schalten Sie die Temperatur zurück. Der Dampf darf nicht entkommen, denn er beinhaltet die ätherischen Öle der Rosenblätter, die am meisten Wirkstoffe haben. Lassen Sie die Flüssigkeit ca. 10 Minuten köcheln und schalten den Herd danach aus.
  4. Lassen Sie den Topf dann noch eine Stunde stehen, damit die Rosenblätter ziehen können. Dieser Punkt ist sehr wichtig.
  5. Wenn das Wasser nicht mehr dampft, filtern Sie die Blätter, so dass nur noch das Wasser übrig bleibt.
  6. Anschließend füllen wir das Rosenwasser in eine Glasflasche, verschließen diese gut und bewahren sie im Kühlschrank auf. Am nächsten Tag können Sie das Wasser bereits verwenden. Dieses frische, duftende Tonikum ist ein einfaches aber sehr wirksames Hautpflegemittel.