Pollenreiche Frühlingsluft

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Mutter Natur erwacht so langsam aus dem Winterschlaf. Die sonnigeren Tage locken auch uns Menschen an die frische Luft – nur für Allergiker startet nun wieder die Zeit der laufenden Nasen und tränenden und juckenden Augen. Das richtige Verhalten und Medikamente können die Symptome aber lindern.

Jedes Jahr zu Beginn des Frühlings begegnen uns auf der Straße Menschen mit verschnupften Nasen und roten, tränenden Augen. Diese Personen leiden nicht etwa unter einer Erkältung, sondern kämpfen oft mit ihrer alljährlichen Pollenallergie. Bäume wie die Erle, Hasel, Ulme und Weide stehen jetzt in voller Blüte. Aber auch Birken, Ahorn und Eichen treiben aus. Die winzigen Pollen aus den Blüten werden vom Wind durch die Luft gewirbelt und setzen sich schließlich auf den Schleimhäuten in unseren Atemwegen fest. Gesunde Menschen merken das gar nicht. Bei Allergikern überreagiert jedoch das Immunsystem. Die Folgen sind Niesattacken, laufende Nasen, juckende und tränende Augen bis hin zu Atembeschwerden.

Tipp: Pollen aussperren

Die winzig-kleinen Blütenpollen setzen sich gerne in den Haaren und der Kleidung fest. Wenn Sie Ihre Wohnung betreten, sollten Sie Ihre Kleidung wechseln und die getragenen Sachen am besten im Bad oder im Flur lagern – niemals im Schlafzimmer. Außerdem können Sie die Symptome lindern, indem Sie sich vor dem Schlafengehen die Pollen aus den Haaren waschen. So können Sie besser durchschlafen.
In der Apotheke erhalten Sie verschiedene Medikamente, die die Symptome lindern können. Dazu gehören sogenannte Antihistaminika in Form von Tabletten ebenso wie Augentropfen und Nasenspray. Ist Ihre Nase vom dauerhaften Schnäuzen angegriffen, können pflegende Nasensprays mit Hyaluronsäure und Dexpanthenol die Schleimhäute wieder befeuchten und entlasten. Lassen Sie sich in der Apotheke weiterhin zu verschiedenen vorbeugenden Möglichkeiten gegen Ihre Allergie beraten, damit Sie den Frühling in vollen Zügen genießen können.