Paprika: So gesund sind die knallbunten Schoten!

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Paprika bringt Farbe ins Essen: Die bunten Schoten regen Auge und Appetit gleichermaßen an. Und das ist gut so, denn eine mittelgroße Paprika deckt bereits den Tagesbedarf an Vitamin C. Der Stoff wirkt nicht bloß vorbeugend gegen Erkältungen und andere Infekte, sondern nährt auch die Augen: Netzhaut und Nervenzellen brauchen diesen Kraftstoff.

Neben weiteren “Augenvitaminen” versorgt uns Paprika mit den Carotinoiden Lutein und Zeaxanthin. Alle gemeinsam schützen die Augen vor UV-Strahlen, beugen Nachtblindheit vor und wehren Studien zufolge Krankheiten wie Grauen Star und altersbedingte Makuladegeneration ab.

Weitere gesunde Stoffe in den bunten Schoten: reichlich Vitamin E, Kalium, Magnesium und Eisen. Wegen des hohen Kalziumgehalts tut Paprika Knochen und Gelenken gut.

Paprika lindert Verdauungsstörungen

Bei Darmproblemen wie Durchfall und Blähungen hat sich der Verzehr von Paprika ebenfalls bewährt. Hinzu kommt, dass sie die Verdauung fördert. Denn ihr Ballaststoffgehalt kann sich sehen lassen: Eine Schote enthält bereits ein Drittel der empfohlenen Ballaststoffmenge. Wer unter häufigem Aufstoßen leidet, sollte die unverdauliche Schale aber erst blanchieren (kurz mit heißem Wasser abbrühen) und danach abziehen.

Auch Figurbewusste können Paprika bedenkenlos knabbern: Das Gemüse ist fettfrei und kalorienarm; grüne Schoten liefern nur rund 20 Kilokalorien (kcal), rote Paprika etwa 40.

Natürliches Schmerzmittel Capsaicin

Außerdem enthält die Paprikaschote Capsaicin, eine Substanz, die unter anderem den Blutkreislauf anregt. Auf die Haut aufgetragen, hemmt dieser Inhaltsstoff die Schmerzweiterleitung der Nerven. Gemüsepaprika enthält nur wenig Capsaicin. Besonders viel davon hingegen steckt in der scharfen Gewürzpaprika, auch bekannt als Chili. Der scharf schmeckende Stoff sitzt insbesondere in den weißen Scheidewänden und Kernen