Oregano gegen einen nervösen Magen

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Aus unserer Küche ist Oregano nicht mehr wegzudenken. Das Kraut spielt auch in der Naturheilmedizin eine sehr wichtige Rolle. Seit Jahrtausenden ist es schon bekannt. Im Kaukasus, in Russland, Mittel- und Südeuropa sind seine Hauptvorkommen. Oregano wächst vor allem in bergigen und kargen Lagen. Man findet das Kraut auch an steilen Böschungen und warmen Waldrändern. Von Juli bis September dauert die Blütezeit des Oregano an. In diesen drei Monaten wird er geerntet und anschließend vor der Sonne geschützt. Berühmt wurde Oregano vor allem auf der Pizza.

Es gibt auch noch zahlreiche anderen Kräuter aus der Mittelmeerküche, die wunderbar zu Oregano passen, beispielsweise Rosmarin oder Thymian. Des Weiteren passen auch noch Lavendel, Lorbeer, Salbei und Bergbohnenkraut gut zu Oregano. Einzig zu Majoran passt Oregano nicht.

Da Oregano sein Aroma erst beim Kochen ganz entfalten kann, sollte das Kraut immer mindestens 15 Minuten mitkochen oder garen. Du solltest beim Kochen allerdings auch vorsichtig sein, Oregano schmeckt sehr intensiv und es reichen meist kleine Mengen um ein Gericht zu verfeinern. Um Krämpfe zu lösen und um sich zu entspannen wird Oregano auch gerne als Tee getrunken. Der Tee eignet sich auch hervorragend bei Entzündungen im Mund und bekämpft diese aktiv.

Oregano wirkt sehr gut gegen

  • Krampfhusten
  • Cellulitis
  • Ekzemen
  • Blähungen
  • Mandel- und Rachenentzündungen
  • Psoriasis
  • Verdauungsstörungen

Die Wirkstoffe, die in Oregano enthalten sind

  • Thymol
  • Gerbstoffe
  • Bitterstoffe
  • Ätherische Öle
  • Carvacrol

Folgende zwei Oregano-Rezepte sind sehr gesund

Oregano-Tee:

Dafür ganz einfach einen gehäuften Teelöffel Oregano mit 250 ml kochendem Wasser vermischen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Zwei bis drei Tassen pro Tag sind zu empfehlen.

Als Zutat für verschiedene Speisen:

Oregano hat ein sehr starkes Aroma. Das Kraut verfeinert Gerichte mit Hülsenfrüchten, Tomaten, Salaten und gegrilltem Fleisch. Speisen wirken durch Oregano nicht mehr so blähend und lassen sich besser verdauen.