Nasenbluten Ursachen: Warum blutet es und was hilft?

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Nasenbluten Ursachen sind manchmal nicht ganz eindeutig. Das Symptom Nasenbluten, auch Epistaxis genannt, kann zu dem sehr lästig sein, wenn es häufiger auftritt. Deshalb sollten Sie versuchen, dass es erst gar nicht so weit kommt. Dafür ist es notwendig nachzuforschen, worin die Ursachen für das Nasenbluten liegen.

Nasenbluten: Ursachen suchen und erkennen

Um die Ursacehn für Nasenbluten zu bestimmen gilt es zuerst einmal, die Lokalität der Blutung ausfindig zu machen. Sie ist entweder lokal oder systemisch.

Lokal bedeutet, dass der blutende Bereich direkt in der Nase oder den Nasennebenhöhlen liegt.

Systemisch ist die Blutung dann, wenn eine Krankheit dahintersteckt, oder das Nasenbluten als Begleiterscheinung auftritt.

Nasenbluten: Lokale Ursachen

Wenn die Nasenbluten Ursachen im Schnäuzen oder kräftigen Niesen liegen, können Sie davon ausgehen, dass es sich um eine lokale Blutung handelt. Vor allem wenn die Nasenschleimhäute durch trockene Heizungsluft, häufiges Schnäuzen oder die Verwendung von Nasenspray geschädigt sind, kann es schnell zum Nasenbluten kommen. Naheliegend ist es, dass die Epistaxis durch häufiges Schnäuzen und einer gereizten Nasenschleimhaut aufgrund einer Allergie oder Heuschnupfen auftritt. Dabei kann es durchaus sein, dass die Nasenbluten Ursachen nicht im Schnäuzen oder Niesen direkt liegen, sondern Nebenwirkungen von Allergie Nasensprays sind.

Auch eine chronisch verstopfte Nase kann eine Ursache für Nasenbluten sein. In diesem Fall kann die Nasenschleimhaut so austrocknen, dass schon ein leichtes Reiben der Nase oder Schnäuzen als Nasenbluten Ursachen gelten.

Eine weitere lokale Ursache kann ein Loch in der Nasenscheidewand sein. Dieses kann nicht nur Nasenbluten verursachen, sondern auch ein Pfeifen beim Atmen durch die Nase oder eine erschwerte Nasenatmung mit sich bringen.

Nasenbluten: Systemische Ursachen

Nasenbluten Ursachen können sich auch im Rest des Körpers und nicht nur in der Nase direkt finden. Wenn es bei inneren Krankheiten spontan zum Nasenbluten kommt heißt das „hämorrhagische Diathese“. Die Apotheken Umschau schreibt, dass vor allem Blutverdünnende Medikamente als Nasenbluten Ursachen verantwortlich gemacht werden können. Wenn die Blutgerinnung durch entsprechende Medikamente gestört wird, benötigt es nicht mal ein Niesen oder Schnäuzen, damit die Nase zu bluten beginnt.

Aber nicht nur Medikamente können hinter einer Blutgerinnungsstörung stecken. Die gleichen Symptome sind auch bei einem Vitamin K-Mangel zu erkennen. Vitamin K benötigt der Körper nämlich für die Blutgerinnung. Auch ein Vitamin C Mangel kann für Nasenbluten verantwortlich sein, dieser lässt sich leicht behandeln.

Hier finden Sie nur einige der Nasenbluten Ursachen. Da aber auch eine ernsthafte Infektionskrankheit hinter dem Nasenbluten stecken kann, sollten Sie bei häufigem Auftreten der Epistaxis vorsorglich einen Arzt um Rat bitten.

Nasenbluten: Ursachen während der Schwangerschaft

Wenn sich das Bindegewebe durch den Östrogeneinfluss lockert, hat das auch Einfluss auf die Gefäße. Durch eine stärkere Durchblutung der Schleimhäute schwellen diese an und es kommt leichter zu einer verstopften Nase, die dann auch schneller anfängt zu bluten.

Vorsicht also während der Schwangerschaft vor einer Nasennebenhöhlenentzündung durch eine geschwollene Nase!

Nasenbluten: Ursachen vom Arzt abklären lassen

Vor allem wenn Sie Blutverdünnende Medikamente nehmen und Symptome wie Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Blut im Urin haben, sollten Sie zum Arzt gehen und Ihre Medikamenteneinstellung überprüfen lassen. Aber auch wenn Sie ohne Medikamenteneinnahme häufig unter Nasenbluten leiden und das über einen längeren Zeitraum, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen abklären zu lassen.

Vorbeugen gegen Nasenbluten

Am besten ist es, die Nasenbluten Ursachen im Keim zu ersticken. Achten Sie immer auf gut befeuchtete Atemwege durch richtiges Heizen (21 Grad bis 23 Grad Raumtemperatur) und genügend Flüssigkeitsaufnahme (zwei Liter) am Tag. Verzichten Sie auf starkes Schnäuzen, sondern befreien Sie Ihre Nase vorsichtig von Schleim. Für empfindliche Nasen empfiehlt es sich, regelmäßig eine pflegende Creme aufzutragen und gegebenenfalls die Nase mit einer Nasendusche zu spülen.