Nackt schlafen hat Vorteile

226 total views, 1 views today

Du schläfst nackt und deine Freunde finden das komisch? Du findest es komisch, in Nachtwäsche zu schlafen? Du schämst dich, weil du am liebsten nackig schläfst? Dann erfahre, dass es weder unüblich noch ungesund ist!

Nackt schlafen – wie nackt ist nackig?

Nackt schlafen bedeutet, ohne Nachtwäsche ins Bett zu gehen, also auf Nachthemd, Pyjama oder Sleepshirt zu verzichten.

Das bedeutet insbesondere auch, sich von Unterwäsche zu befreien, die drücken oder einengen könnte wie Formwäsche, Bügel-BH, Push-Up, Miederhöschen und andere Unterwäsche, die vielleicht toll aussieht, aber nachts einengen, zwicken, reiben oder drücken könnte.

Entscheide du selbst, ob du dein Höschen noch anbehältst oder nicht, aber trenne dich in jedem Fall von jeglicher anderer Kleidung, wenn du nackt schlafen möchtest.

Nichts zwängt ein

Wer nackt schläft, den engt nichts ein. Es gibt Nachtwäsche, die toll aussieht, aber nachts dazu führen kann, dass gewisse Gewebebereiche eingeengt werden.

Das kann ein süßes Unterbrustband aus Satin sein, das sich nicht dehnen kann und somit auf deinen Brustraum drücken kann. Oder ein Gummizug, der zwickt und am nächsten Morgen einen deutlichen Abdruck hinterlassen hat. Oder Bündchen, die am Handgelenk passen, beim Schlafen an den Oberarm rutschen und dort die Durchblutung stören.

Wenn du nackt schläfst, stellst du sicher, dass nichts dich einengt und deine Durchblutung nicht von irgendwelcher Bekleidung gestört werden kann.

Nichts stört den Schlaf

Auch, wenn dein langes Nachthemd so kuschelig und warm ist, wenn du es wach trägst, so hinderlich kann es aber sein, wenn du dich im Schlaf viel bewegst.

Es besteht die Möglichkeit, dass sich besonders lange Nachthemden oder besonders weite Sleepshirts oder andere sehr weit geschnittene Bekleidungsstücke im Schlaf bei Drehungen um dich wickeln und deine Bewegungsfreiheit einschränken.

Ein knöchellanges Nachthemd kann sich zur Beinfessel entwickeln und ein extraweites Sleepshirt die Arme bei einer Drehung mit einwickeln. Schläfst du nackt, kann das nur noch – höchst unwahrscheinlich – mit der Bettdecke passieren…

Bessere Temperaturregulierung

Wer nackig schläft, kann in der Nacht besser seine Körpertemperatur regulieren. Natürlich kann man auch mit einem Schlafanzug bekleidet im Schlaf ein Bein zur Abkühlung aus der Bettdecke hervorstrecken, aber die Abkühlung gelingt doch effektiver, wenn du unbekleidet bist.

Schweiß wird bei Nackten nicht von der Bekleidung aufgesogen, sondern von der nackten Haut direkt an die Luft abgegeben. So minimierst du das Risiko, durch nass geschwitzte Bekleidung im Anschluss wieder zu stark abzukühlen.

Nackt schlafen stärkt das Selbstbewusstsein

Wer nackt schläft, lernt seine eigene Nacktheit besser kennen und akzeptieren. Wer es gewohnt ist, nachts die Hüllen fallen zu lassen, der wird in Situationen, in denen die eigene Nacktheit entblößt wird, weniger Scham empfinden und mit gestärktem Selbstbewusstsein sich nackt zeigen können. Sei es in einer öffentlichen Dusche im Schwimmbad, in der Sauna, beim Arzt oder in der Umkleidekabine.

Wenn du durch nacktes Schlafen deine Nacktheit als natürlich empfinden lernst, wird es auch außerhalb deiner vier Wände für dich natürlich sein, in solchen Situationen deinen Körper unverhüllt zu zeigen.

Nackt schläft es sich unbeschwerter

Wenn du nackt schläfst, dann verzichtest du bewusst schon vor dem Einschlafen auf alles was deinen Schlaf durch Bekleidung stören könnte und deiner Erholung Steine in den Weg legt. Nichts kann dich einengen, umklammern oder erhitzen.

Deiner ununterbrochenen Erholung steht nichts im Wege. Schlaf gut!