Nachzahlung zu hoch?

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Der Vermieter fordert eine üppige Heizkostennachzahlung, obwohl die Thermostate kaum aufgedreht waren?

Das Prinzip des Heizkostenabrechnungsgesetzes ist einfach: Wer mehr verbraucht, zahlt mehr. Kompliziert ist aber oft die Abrechnung. Der Wärmeversorger muss die Heizkosten über einen Zeitraum von zwölf Monaten abrechnen.

Folgende Punkte muss die Abrechnung enthalten

  • Abrechnungsperiode
  • Heiz- und Warmwasserkosten, summenmäßig getrennt
  • beheizbare Nutzfläche
  • Gesamtverbrauch für das Gebäude für Heizung oder Warmwasser
  • Verhältnis zwischen den Verbrauchsanteilen und den Kosten, die nach der beheizbaren Nutzfläche errechnet werden
  • Anteil der Energie- und sonstigen Kosten, die auf die Wohnung des Rechnungsempfängers entfallen
  • geleistete Vorauszahlungen
  • Überschuss oder Fehlbetrag
  • Ort und Zeitraum für die Einsicht in die Abrechnung
  • einen Hinweis auf die Folgen der Abrechnung (https://www.arbeiterkammer.at/beratung/konsument/Energie/Heizkosten_Abrechnung_pruefen.html

Die 5 besten Tipps zum Heizkosten sparen

1.Nicht zu kühl, aber nicht zu warm

2.Enlüften von Heizkörpern

3.Keine daurgekippte Fenster

4.Fenster müssen dicht sein

5..Heizleistung in der Nacht herunterfahren

Für verschiedene Zimmer im Haus oder in der Wohnung gibt es unterschiedliche Temperaturen, die für den jeweiligen Raum ideal sind. So wollte in Wohnräumen die Zimmertemperatur bei rund 20 Grad liegen. Hierfür muss man das Thermostat auf Stufe drei stellen. Im Bad darf die Temperatur sogar bei rund 23 Grad liegen. Hierfür muss der Heizungsknopf zwischen Stufe 3 und 4 stehen. Auch das Kinderzimmer darf angenehme 22 Grad haben.

Im Schlafzimmer dagegen sind kühle 15 bis 16 Grad angenehm, ebenso wie in der Küche. Hier genügt die Einstellung auf Stufe 2. Bei ungenutzten Räumen oder Dielen kann die Thermostat-Einstellung sogar nur auf 1 stehen. Als Regel gilt: Jedes Grad weniger spart in etwa sechs Prozent an Heizkosten.