Muslimisches Gebet ist gut fürs Kreuz

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Gläubige Muslime beten fünfmal am Tag. Dabei folgen sie einem bestimmten Bewegungsablauf. Richtig ausgeführt, hilft dieser gegen Rückenschmerzen.

Richtung Mekka – das ist es, was den meisten Nichtmuslimen beim Gedanken an das rituelle islamische Gebet einfällt. Doch laut Forschern der Bingham University in New York könnte es sich auch lohnen, die dabei ausgeführten Bewegungsabläufe zu verinnerlichen.

In seiner Studie stellte das Team um Mohammad Khasawneh fest, dass bei der richtigen Ausführung des sogenannten Salāt Rückenschmerzen keine Chance mehr haben.

Unterer Rücken im Fokus

Die Forscher hatten mithilfe von Computermodellen untersucht, welche Areale des Körpers während des Gebets in welcher Intensität beansprucht werden.

Dabei zeigte sich, dass beim Nachvornbeugen und Aufrichten des Oberkörpers vor allem der untere Rücken stark beansprucht wurde, wie es im «International Journal of Industrial and Systems Engineering» heisst.

Beten für einen gesunden Rücken

Auf diese Weise müsste sich also der Rücken stärken lassen, schlussfolgern die Forscher. Auf jeden Fall stelle die Gebetsbewegung eine günstige Übung gegen Schmerzen in der Region dar.

Voraussetzung für den positiven Effekt sei eine regelmässige und korrekte Ausführung der Bewegung. Falsch eingeübte Abläufe dagegen könnten vorhandene Schmerzen verschlimmern.

Um aus den Gebetsbewegungen eine ideale Übungskombination abzuleiten, sollen in einem nächsten Schritt Daten mithilfe von Sensoren und Kameras gesammelt werden.