Maca, die geballte Kraft aus Peru

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Maca, eine Kressepflanze, wird im peruanischen Andengebiet schon seit mindestens 2000 Jahren angebaut. Erst in den letzten Jahren machte sie auch in anderen Teilen der Welt Furore.

Dem Knollengewächs aus den Anden werden sogar potenzsteigernde Eigenschaften nachgesagt. Diese konnten bisher noch nicht eindeutig wissenschaftlich belegt werden. Allerdings haben Studien an Mäusen bewiesen, dass diese, nach der Gabe von Maca, ihre sexuellen Aktivitäten deutlich steigerten. Selbst wenn die Pflanze keine nachweisbare potenzsteigernde Wirkung hätte, wäre die Einnahme von getrocknetem Pulver gesund. Die Pflanze wird fast ausschließlich auf einer Höhe von 4000 Metern in den Anden angebaut. Lange Zeit galt es als das Essen für arme Leute. Es gab ihnen Kraft und Ausdauer für die tägliche Arbeit. Die Pflanze ist einfach anzubauen, sie ist widerstandsfähig und benötigt 7 Monate, um von einem Samenkorn zur ausgewachsenen Knolle zu reifen. Sie enthält Vitamin E, C, und A, B-Vitamine, Aminosäuren, Eisen, Kalzium, Zink, Magnesium und Arginin.

Maca soll die allgemeine Belastbarkeit steigern

Die Kressepflanze soll nicht nur die Potenz steigern, sondern auch die allgemeine, körperliche und seelische Belastbarkeit. Symptomen wie Müdigkeit oder Depressionen sollen durch den Verzehr entgegengewirkt werden. Die einheimischen Bauern aus Peru backen die Knollen oder verkochen getrocknete Knollen zu einem nahrhaften Brei. Selbst die frischen, grünen Blätter der Pflanze können, als Salat oder zur Suppe verkocht, gegessen werden. Getrocknet sind Knollen über Jahre hinweg haltbar. Sie haben einen vergleichbaren Nährwert von Weizen, Mais oder Reis. Der Anteil der enthaltenen Kohlenhydrate liegt bei 59 Prozent. Besonderes Augenmerk ist auf die enthaltenen Fettsäuren zu legen. Oleische, palmitische und linolenische Säuren sind ebenso enthalten wie Mineralien, Jod, Eisen, Tannine, Alkaloide, Saponine, Faserstoffe, Lipide und Sterole. Da die getrockneten Knollen die wertvollen Inhaltsstoffe besonders gut bewahren, ist bei uns hauptsächlich Macapulver im Handel erhältlich. Hierfür werden die frischen Knollen getrocknet und danach zerkleinert. Weitere Zusatzstoffe sind nicht notwendig.

Maca besitzt keine toxikologischen Nebenwirkungen

Unzählige Chemiker und Wissenschaftler haben Maca schon auf toxikologische Nebenwirkungen getestet. Gefunden wurde kein Inhaltsstoff, der sich schädlich auf den menschlichen Organismus auswirken könnte. Von daher soll es nicht schädlich sein, wenn reines Macapulver als natürliches Nahrungsergänzungsmittel verwendet wird. Schon die Inkas wussten die wertvollen Inhaltsstoffe und die Heilkraft von Maca zu schätzen.