Leinsamen und Grüntee – Verbündete gegen Krebs

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Eine der schwersten und besorgniserregendsten Krankheiten in der heutigen Zeit ist Krebs. In den letzten Jahrzehnten hat die Zahl der Betroffenen stark zugenommen. Deshalb sind Forscher auf der ganzen Welt darum bemüht, die Gründe für Krebs herauszufinden und Heilungsmöglichkeiten zu finden.

Krebszellen wachsen oft sehr schnell, dies ist auch von der Krebsart und dem Alter der Betroffenen abhängig. Je früher der Tumor entdeckt und behandelt wird, umso mehr Heilungschancen bestehen. Es gibt drei Methoden, um diese Krankheit zu bekämpfen: Chirurgie, Chemotherapie und Strahlentherapie. Es wird viel über Krebs geforscht und es gibt auch neuere Methoden, die zwar weniger effizient sind, aber die Beschwerden von Krebs lindern und die Heilung unterstützen.

Im folgenden Artikel möchten wir Ihnen aufzeigen, dass Leinsamen und Grüntee zusammen gute Verbündete im Kampf gegen den Krebs sein können.

Die Ernährung – ein Risikofaktor

Die genauen Ursachen für Krebs sind noch nicht bekannt, doch man geht von verschiedenen Faktoren aus, die bei der Bildung von Krebszellen eine große Rolle spielen: genetische, umweltbedingte, physiologische und ernährungsbedingte Faktoren.

Mögliche Gründe

  • Alter: 2/3 der Krebserkrankungen weltweit treten bei Personen über 65 Jahren auf.
  • Genetische Vererbung
  • Kontakt mit krebserregenden Substanzen, wie chemische und radioaktive Stoffe.
  • Rauchen
  • Falsche Ernährung

Auch wenn die Faktoren zahlreich sind, sind sich die Wissenschafter einig, dass eine gesunde Ernährung eine wichtige Rolle spielen kann, wenn es um die Vorbeugung und um die Heilung von Krebs geht. Deshalb stellen wir Ihnen in diesem Artikel zwei Nahrungsmittel vor, die vorsorgend wirken können: Leinsamen und Grüntee.

Grüntee gegen den Krebs

Grüntee kommt ursprünglich aus Asien. Seine medizinischen Eigenschaften wurden schon vor tausend Jahren beschrieben, um exakt zu sein, das erste Mal von Zen Eisai im Jahre 1191. Tee wurde früher genutzt, um die Nebenwirkungen von Alkohol zu lindern, als stimulierendes Mittel bei Verdauungsbeschwerden, zur Heilung von Hautkrankheiten, gegen Müdigkeit und um die Funktionen der Harnblase und des Gehirns zu verbessern.

Viele neuere Studien beschäftigen sich damit, herauszufinden, ob Grüntee vorsorgend gegen Krebs wirkt. Bei vielen konnte Krebs gestoppt werden, indem der Tee täglich in Form eines Wickels auf die betroffene Stelle gelegt wurde.

Auch wenn bisher noch kein einverständlichen Ergebnis vorliegt, wurde in einer Studie in Japan im Jahr 2006 bewiesen, dass Erwachsene, die jahrelang jeden Tag drei oder mehr Tassen Grüntee trinken, ein geringeres Risiko haben, an einer Herz-Gefäß-Krankheit oder an Krebs zu erkranken. Verschiedene Wissenschaftler haben folgende gesundheitsfördernden Eigenschaften des Grüntees nachgewiesen:

Vorteile des Konsums von Grüntee

  • Vorbeugung und Behandlung von Krebs, vor allem von Haut-, Speiseröhren-, Magen- und  Darmkrebs
  • Verbesserung der Kognition
  • Verlangsamung des neurodegenerativen Prozesses, der durch verschiedene Krankheiten verursacht wird, wie zum Beispiel durch Alzheimer.
  • Behandlung von Arthrose
  • Behandlung von Multiple Sklerose.
  • Neutralisierung von freien Radikalen im Körper (der Tee beinhaltet Antioxidantien)
  • Beschleunigung des Zellstoffwechsels
  • Reduktion des Cholesterins LDL (auch bekannt als schlechtes Cholesterin)
  • Regulierung des Zuckers im Blut und der Konzentration des Insulins.
  • Vorbeugung gegen Zahnverlust und Stärkung der Knochen.

Grüntee enthält unter anderem Catechine (Flavonoide), die insbesondere in den krebserregenden Zellen wirken und zu deren Tod führen, ohne die gesunden Zellen zu schädigen.

Es müssen jedoch weitere Forschungsstudien durchgeführt werden, um herauszufinden, welche Krebsarten mit den im Tee enthaltenen Catechinen behandelt werden können und wie genau sie wirken. Grüntee enthält allerdings auch Fluor, der in größeren Mengen für den Körper schädlich ist.

Trotzdem brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, denn unser Körper enthält Fluor in Form von Fluorid, das in unseren Knochen und Zähnen gespeichert ist. Fluorid hilft uns, Kalzium korrekt aufzunehmen und es verhindert die Entstehung von Karies. Wir empfehlen Ihnen, täglich maximal zwei Tassen grünen Tee zu trinken, damit erhalten Sie positive Resultate und gehen kein Risiko ein.

Leinsamen gegen Krebs

Leinsamen werden schon seit vielen Jahren als Tee, Pulver oder Öl für verschiedene Zwecke benutzt. Leinsamen enthalten viele gesunde Fette und sie werden Reich an Ballaststoffen. Sie werden oft benutzt, um Krankheiten des Magen-Darm-Traktes zu heilen (Verstopfung, Entzündungen des Darms etc.) und helfen auch bei Akne, Herz-Kreislauf-Beschwerden (Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin), rheumatischer Arthrose und Wechseljahrbeschwerden.

In den meisten Fällen konnte wissenschaftlich noch nicht bewiesen werden, dass Leinsamen wirklich hilft. Doch er wird bei folgenden Krankheiten empfohlen:

  • Vorbeugung und Heilung von Krebs, vor allem Próstata-, Lungen-, Darm- und Brustkrebs
  • Reduktion des Cholesterins LDL
  • Verbesserung der Nierenfunktion bei Patienten mit Lupus erythematodes (LES)
  • Linderung von schwachen Wechseljahrbeschwerden
  • Reduzierung von Brustschmerzen am Anfang des Mensturationszyklus
  • Heilung von Herz-Gefäß-Krankheiten.
  • Geringeres Risiko, an Arteriosklerose zu erkranken

Leinsamen enthalten Lignane-Moleküle, welche den weiblichen Hormonen ähnlich sind. Sie tragen zur Wachstumshemmung einiger Krebsarten bei. Auch wenn der Konsum von Leinsamen sehr empfehlenswert ist, sollte man sich zuerst über die Nebenwirkungen im Zusammenhang mit anderen Lebensmittel informieren, denn es kann leicht zu Allergien, Bauchschmerzen, Übelkeit und leichten Blutungen kommen. Wenn Sie schwanger sind oder an einer chronischen Krankheit leiden, dann sollten Sie zuerst Ihren Arzt fragen, ob Leinsamen für Sie geeignet sind.

Leinsamen und Grüntee – Verbündete gegen den Krebs

In diesem Artikel haben wir Ihnen zwei hervorragende natürliche Produkte zur Vorsorge und Behandlung von Krebs vorgestellt. Wir empfehlen Ihnen, Leinsamen und Grüntee auf Ihren täglichen Speiseplan zu setzen.