Kurkuma: Die Königin der Wurzeln heilt von zahlreichen Krankheiten und macht schön!

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Braun, schrumplig, ähnlich wie die Ingwerwurzel. Und doch wird sie in Asien die “Königin der Wurzeln” genannt. Kurkuma gilt in Asien als Universalheilmittel. Jetzt ist die Wurzel auch bei uns zum Must-have aufgestiegen – und das nicht nur in der Küche.

Kurkuma ist nicht nur in der Küche einsetzbar sondern hilft auch bei einer Vielzahl von gesundheitlichen Beschwerden.

Die Kurkumaknolle ist auf den ersten Blick unscheinbar. Braun, schrumplig, ähnlich wie die Ingwerwurzel. Und doch wird sie in Asien die “Königin der Wurzeln” genannt, gar als Jungbrunnen-Gewürz verehrt. Kurkuma wird nicht nur in der Küche eingesetzt, junge Inderinnen nutzen die gemahlene Wurzel auch als Beauty-Allrounder: Sie rühren Masken damit an und reinigen ihre Haut für einen strahlenden Teint.

Jetzt ist der Kurkuma-Trend auch zu uns nach Europa gekommen. Zusammen mit schwarzem Pfeffer gehört Kurkuma zu den Hauptbestandteilen der berühmten indischen Currymischung. In immer mehr Gerichten findet sich das gelbe Gewürz: Suppen, Shakes, Eintöpfe. Beliebt ist es vor allem aber auch wegen seiner medizinischen Eigenschaften.

Kurkuma in der indischen Heilkunst Ayurveda

Das Supergewürz kommt ursprünglich aus Indien bzw. Südostasien. Die krautartige Pflanze erinnert stark an Farn und wird bis zu einem Meter hoch. Obwohl die Blüten exotisch und hübsch sind, ist es die Knolle, die am meisten Aufmerksamkeit bekommt. Die gelben Wurzeln werden vor allem gemahlen verwendet. Das Pulver gibt Curry seine typische goldene Färbung. Es wird aber auch für andere Lebensmittel verwendet, wie Senf, Teigwaren oder Reis. Die getrocknete Knolle ist mild würzig und etwas bitter.
Seit 5.000 Jahren hat Kurkuma einen festen Platz in der Traditionellen Chinesischen Medizin und in der indischen Heilkunst Ayurveda, die für ihre reinigende und energiespendende Wirkung bekannt ist.

Kurkuma gehört zur Familie der Ingwer-Gewächse

Deshalb ähnelt das Gewürz der Ingwerknolle nicht nur äußerlich, auch die Heilkraft ist ähnlich: Die Gelbwurz, wie die Knolle auch genannt wird, wirkt antioxidativ, entzündungshemmend, antibakteriell und wundheilend. Diese heilende Wirkung ist dem Kurkumin zuzuschreiben, dem wichtigsten Bestandteil von Kurkuma. Die gelbe Knolle wirkt ähnlich stark gegen Entzündungen im Körper wie Antibiotika – aber ganz ohne die teilweise gefährlichen Nebenwirkungen.

Die Liste der Erkrankungen, bei denen Kurkuma helfen kann, ist lang. Es regt die Verdauung an und lindert damit Beschwerden wie Blähungen oder Völlegefühl. Kurkuma kann den Cholesterinspiegel und den Blutzucker senken. Zudem verringert Kurkuma das Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Wissenschaftler befassen sich immer wieder mit der Gelbwurz und haben in mehreren Studien nachgewiesen, dass sie sogar Eigenschaften besitzt, die sich gegen Krebs einsetzen lassen.

Das Kurkumin aktiviert Gene, die die Selbstzerstörung der Krebszellen auslösen. Dadurch kann der Tumor fast vollständig vernichtet werden. Zudem verhindert das goldene Wundergewürz, dass sich Metastasen im Körper bilden. Bei vielen Krebsarten, wie Gebärmutterhalskrebs, Lungenkrebs oder Darmkrebs, zeigt Kurkuma zwar diese hemmende Wirkung. Vollständig heilen kann sie den Krebs dennoch nicht.

Kurkuma unterstützt den Heilungsprozess

Kurkuma unterstützt nicht nur den Heilungsprozess, sondern spendet auch Energie. Im Alltag bekommt man oft nicht genug Schlaf, ist gereizt oder hat einen verspannten Rücken vom zu vielen Arbeiten. Kurkuma leistet da einen wesentlich besseren Dienst als Koffein. Denn es macht wach und regt den Stoffwechsel an. Ein Kurkuma Latte oder eine “goldene Milch” eignen sich deshalb besonders gut als Wachmacher am Morgen. Zusätzlich unterstützt Kurkuma auch das Immunsystem und schützt so vor einer lästigen Erkältung.

Laut aryurvedischer Lehre hilft Kurkuma auch gegen Depressionen. Medizinisch ist sogar bewiesen, dass der Verzehr von Gelbwurz ihre Symptome abschwächt und die Krankheit erträglicher macht.

Kurkuma wirkt wie eine Anti-Aging-Kur

Man kann Kurkuma nicht nur essen und trinken. Als Salbe oder Paste hilft die goldene Heilwurzel auch auf der Haut gegen Entzündungen. In dieser Form wird Kurkuma gegen Akne und bei kleineren Wunden verwendet. Es verfeinert die Poren und reinigt die Haut. Einen positiven Effekt hat es so auch auf das Hautbild insgesamt: Kurkuma wirkt verjüngend und strafft die Haut. Stars wie Jennifer Aniston oder Anne Hathaway haben diese Wirkung schon erkannt: Der neueste Hollywood-Trend sind Kurkuma-Gesichtsmasken.

Das gemahlene Gewürz wird zusammen mit Mandelöl und Mandelmehl zu einer Paste verrührt und auf der Haut verteilt. Die Maske spendet Feuchtigkeit, erhöht die Elastizität der Haut und verringert Fältchen. Außerdem verleiht der Farbstoff gebräunter oder dunklerer Haut einen goldenen Schimmer.

Kurkuma-Suppe

Zutaten:

  • 2 Zwiebeln
  • 6 Karotten
  • 1/2 Sellerieknolle
  • 1 Liter Wasser
  • Gewürze: Kurkuma, Salz, Pfeffer, Muskat, je nach Geschmack Kokosfett oder Butter

Zubereitung:

  1. Zwiebeln in Ringe schneiden und in einem Topf mit etwas Butter glasig braten.
  2. Das Gemüse in kleinen Würfeln zu den Zwiebeln geben. Kurz zusammen anbraten.
  3. Mit 1 Liter Wasser oder Rinderbrühe aufgießen und 20 Minuten köcheln lassen.
  4. Alles pürieren und eventuell mit etwas Wasser verdünnen.
  5. Kurkuma und Gewürze zugeben und abschmecken. Zum Schluss mit Butter oder Kokosfett verfeinern.