Krebsrisiko der E-Zigarette?

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Viele Raucher steigen auf die elektronische Zigarette um, um sich das Rauchen zu entwöhnen oder, um einfach gesünder zu schmökern. Doch verbirgt sich hinter dem Konsum der E-Zigarette doch ein Krebsrisiko und wie gesund ist das Dampfen eigentlich im Gegensatz zum Konsum der herkömmlichen Tabak-Zigarette?

Krebsrisiko der E-Zigarette? – Informatives

Anders als bei der Tabak-Zigarette, bei welcher der Tabak verbrennt und so Rauch erzeugt, wird das in die E-Zigarette gefüllte Liquid lediglich verdampft. Dabei entsteht kein Rauch, der weiterhin häufig auch für Passivraucher gefährlich sein kann, sondern lediglich sogenannter Dampf. Der Dampf ist nicht gefährlich für Passivraucher, weshalb der Gebrauch der Elektro-Variante in vielen öffentlichen Einrichtungen durchaus erlaubt ist.

Das Ammenmärchen, das Nikotin der Stoff ist, der Krebserkrankungen mit hoher Wahrscheinlichkeit anregt, kann widerlegt werden. Nikotin ist lediglich der Inhaltsstoff der E- und Tabak-Zigarette, welcher für die Sucht nach dem Rauchen verantwortlich ist.

Schädliche Inhaltsstoffe der Tabak- und Elektro-Zigarette im Vergleich

Ein sehr großer Vorteil der E-Zigarette besteht darin, dass für diese sowohl nikotinfreie, als auch nikotinarme Liquide erhältlich sind. Die Liquide enthalten unterschiedliche Stufen an Nikotin, beispielsweise 12 oder 3 Milligramm. Deshalb wird die Elektro-Variante häufig für die Rauchentwöhnung genutzt.

Im Liquid der E-Zigarette, welches beim Rauchvorgang verdampft, sind folgende Inhaltsstoffe vorzufinden:

  • destilliertes Wasser
  • eventuell Nikotin
  • Aromastoffe
  • Glycerin
  • Propylenglycol

Im Tabak der herkömmlichen Zigarette sind viele weitere Inhaltsstoffe enthalten, darunter auch Teer und Kohlenmonoxid. Gerade diese beiden Stoffe sind für die bei Rauchern vorzufindenden Krankheiten, wie Schlaganfälle, Bronchitis, das ‚Raucherbein‘ und sogar für Krebs im weitesten Sinne verantwortlich.

Deshalb kann mit besserem Gewissen an der Elektro-Zigarette gezogen werden, als an der Tabak-Variante. Sollte dann noch auf ein nikotinarmes oder bestenfalls auf ein nikotinfreies E-Liquid zurückgegriffen werden, sind durchaus gesundheitliche Vorteile aus dem Umstieg zur elektronischen Zigarette zu ziehen.

Risiken der Elektro-Zigarette noch nicht erforscht

Da die elektronische Variante der Tabakzigarette erst seit wenigen Jahren im Handel erhältlich ist und der Konsum des alternativen Genussmittels erst vor einigen Jahren angestiegen ist, wurden noch keine ausschlaggebenden Forschungen zu den gesundheitlichen Risiken der Elektro-Variante angestellt. Dies ist vor allen Dingen auch dadurch bedingt, dass erst seit neustem ein hoher Anstieg an Käufern und Konsumenten zu verrechnen ist.

Gerade aufgrund der noch ungeklärten wissenschaftlichen Sachlage scheiden sich die Geister in Sachen E-Zigarette, Dampfen und E-Liquid. Mehrere Untersuchungen beweisen, dass ein Krebsrisiko gegeben ist, während wieder andere Untersuchungen zu dem Ergebnis kommen, dass das Dampfen die gesundheitlich vorteilhaftere Variante des Schmökerns ist.

Rauchentwöhnung durch das Dampfen – Wissenswertes

Einen gesundheitlichen Vorteil kann man in jedem Fall aus dem Dampfen ziehen: Die Rauchentwöhnung. Mit der Hilfe der elektronischen Variante des Rauchens ist für viele Langzeitraucher eine komfortable und vor allen Dingen auch preisgünstigere Alternative geboten, mit dem Rauchen aufzuhören.
Durch die große Vielfalt an Liquiden und durch das Angebot an nikotinfreien und nikotinarmen E-Liquiden in verschiedenartigen Nikotinstufen kann die Rauchentwöhnung schrittweise vonstatten gehen, bis schlussendlich zu einem komplett nikotinfreien Liquid gegriffen werden kann, sodass die Sucht überwunden wurde. Dabei muss der Raucher nicht einmal auf das befriedigende Gefühl des Rauchens verzichten.