Kombucha – ein Wunderpilz?

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Kombucha-Teepilz-Getränk:
ein mythenumwobenes Elexier stellt sich vor

Ein Mythos entsteht bekanntlich dann, wenn sich unglaubliche Geschichten um etwas ranken, das über phänomenale und zugleich nicht vollends erklärbare Eigenschaften oder Kräfte verfügt.

Auf kaum etwas trifft eine derartige Beschreibung so ideal zu, wie auf den Kombucha-Teepilz, häufig auch “Wunderpilz” genannt, der bereits seit rund 2200 Jahren wahre Erfolgsgeschichten schreibt, die von Generation zu Generation weitergetragen werden…

Es handelt sich um Erfolgsgeschichten, die ein weites Spektrum für sich einnehmen, von steigender Vitalität, Gesundheit, Verschönerung bis hin zu wundersamen Heilungen, von Krebs über Gehirnschlag (zerebraler Insult) bis hin zu Arthritis uva.

Zunächst mal handelt es sich bei Kombucha nicht um einen klassischen Pilz im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr um eine gelatineartige, elastische Masse, gebildet aus einer Vielzahl von Hefezellen und Mikroben, die in einer Symbiose lebend offenbar Erstaunliches im Hinblick auf unsere Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Aussehen zu vollbringen vermögen.

Oberflächlich betrachtet, sieht der Kombucha-Teepilz wie ein Pfannkuchen aus, eine gallertartige Scheibe, die je nach Teeart, mit der man den Teepilz “anfüttert”, weißgraue, über bräunliche, bishin zu rötliche Farbe annehmen kann.

Bereits der Name “Kombucha” sorgt gewissermaßen für Verwirrung.
Laut Überlieferung, verdankt die Kombucha ihren Namen und ihre Entdeckung einem koreanischen Wandermönch namens “Kombu”, der im Jahre 414 n.Chr. zum japanischen Kaiser Inkyo gerufen wurde, der unter schwerer Gastritis litt und den Kombu mit einem Teegetränk von seinem Leiden befreien konnte.

In Windeseile sprach sich diese wundersame Heilung herum und der Tee erhielt seinen Namen: Kombu-Cha = “Tee des Kombu”.

Einer anderen überlieferten Geschichte wiederum zu Folge, ist der Name “Kombucha”, bzw. “Combucha” zurückzuführen auf eine kostengünstige Alternative zum teuren Tee, den die verarmte Bevölkerung in Japan aus den Algen zubereitete und es heute noch tut.
Das Wort “Combu” bezieht sich auf eine japanische, gleichnamige Braun-Alge, die Endung “Cha” wiederum bedeutet auf japanisch schlicht “Tee” = “Algentee”.

In China soll er zwecks Erlangung der Unsterblichkeit getrunken worden sein, so glaubte man es zumindest. Politische Größen wie Stalin oder Ronald Reagan (gegen seine Krebserkrankung) sollen diesen regelmäßig konsumiert haben.

Und glaubt man den Presseaussagen, so vertrauen Stargrößen wie Madonna, Barbara Streisand, Naomi Campbell, Claudia Schiffer, Kate Moss und viele andere auf dieses sagenumwobene Elexier namens “Kombucha“.
Ganz Hollywood scheint von Kombucha als Fitness- und Schönheitselixier zu schwärmen, darunter so berühmte Namen wie der Regisseur Oliver Stone, die Schauspielerinnen Daryl Hannah oder Linda Evans.*1

Sind es aber nicht gerade diese Superstar des Schlages “Madonna”, die über teuerbezahlte Berater verfügen, um die wirklich lohnenden Geheimtipps zur Verjüngung und gegen Alterung, kurz Anti-Aging, zu erhalten und sich einen Vorsprung auf dem Sektor der Schönheit, Leistungsfähigkeit und Gesundheit vor der unerbittlichen Konkurrenz zu sichern…? Auch diese Menschen haben lediglich einen Magen, der über eine begrenzte Aufnahme an Nahrungsmittel verfügt – dass sie dabei sehr wählerisch sind, liegt auf der Hand.

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