Joghurt-Zutaten: Was wirklich drin ist

23 total views, 1 views today

Matschige Reste als Zutaten

Was nach dem Spülen übrig blieb, war oft erschreckend: Statt der leckeren Einzelzutaten auf dem Etikett, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, war der tatsächlich vorhandene Inhalt meist optisch enttäuschend und die erwarteten Zutaten äußerst rar.

Da fanden sich blasse und matschige Kirschfragmente oder Erdbeerfetzen, die zudem noch künstlich aromatisiert waren. Die Anzahl der Früchte im Joghurt entspricht nicht einmal der Abbildung auf der Verpackung: Wer sich also durch leckere Fruchtbilder ansprechen lässt und Gleiches im Joghurt erwartet, tappt in die Täuschungsfalle. Bei einem Produkt waren beispielsweise bis zu 13 Kirschen auf dem Etikett abgebildet- die Tester fanden im Joghurt aber nur wenige Teilstücke.

Klumpen voller künstlicher Aromastoffe

Zudem haben die schönen Früchtebilder auf dem Etikett mit dem Inhalt häufig nichts gemein. Das verwendete sogenannte “Natürliche Aroma” stammt nicht aus dem beworbenen Lebensmittel, z.B. beim Erdbeerjoghurt aus Erdbeeren. Diese Aromastoffe können mithilfe von Schimmelpilzkulturen oder Enzymen aus anderen Rohstoffen, z.B. Holz, hergestellt werden.

Gekochtes Eiweiß statt Eierscheiben

In den Feinkostsalaten schien der Käse wie gehäckselt oder zu unregelmäßigen Klumpen zusammengeklebt. Statt Eierscheiben war nur noch ein Häufchen Elend von gekochtem Eiweiß im Salat zu finden. Und geschmacklich wurde bei allen untersuchten Feinkost- und Milchprodukten mit Aromen nachgeholfen – Kunstgeschmack statt natürlicher Zutaten.

Fazit: Verbraucher müssen bei Industrieware mit erheblichen Einbußen bei der Qualität rechnen. Selbermachen ist häufig besser – und garantiert aromastofffrei.