Igitt! Warum ihr niemals Hähnchenbrust mit (horizontalen) Fettlinien kaufen solltet

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96 Prozent aller Hühner haben Muskelerkrankungen

Geflügel liegt hierzulande noch immer im Trend: Rund 19,6 Kilogramm Hühnerfleisch essen die Deutschen im Schnitt pro Jahr. In Amerika sind es noch wesentlich mehr – etwa 45 Kilogramm pro Kopf. Auf die enorme Nachfrage reagieren die Geflügelfarmen mit der “Produktion” von Hühnern in kürzerer Zeit. Wie das US-Institut “National Chicken Council” zeigt, wogen Hühner im Jahr 1950 noch rund 1,5 Kilo, heute wiegen sie etwa 3,1 Kilo, und sind mit 47 Tagen ausgewachsen.

Eine Studie hat herausgefunden, dass Hühner genmanipuliert werden, damit sie sehr schnell sehr groß werden, während sie in beengten Ställen leben. Das Ergebnis: Ungesunde Muskeln und eine schlechtere Qualität des Fleischs mit mehr Fett und weniger Proteinen.

Konkret gesagt: 96 Prozent aller Hühner haben muskuläre Erkrankungen, was zur Folge hat, dass sie 224 Prozent mehr Fett haben. In einem Video der Tierschutzorganisation “Compassion” wird diese Tatsache noch einmal veranschaulicht.

Finger weg von Hähnchenbrust mit Fettlinien

Doch was bedeutet das für uns Konsumenten? Ganz einfach: Wenn das Fleisch von feinen weißen (horizontalen) Fettlinien durchzogen ist und somit einen deutlich höheren Fettwert hat, ist es sehr wahrscheinlich, dass dieses Hühnchen eine Muskelerkrankung hatte. Wir sollten uns alle vor Augen halten, dass diese betroffenen Hühner vermutlich ihr ganzes (kurzes) Leben lang chronische Schmerzen hatten. Nur, um als wenig nahrhaftes Essen auf den Markt zu kommen.