Hühneraugen schnell wieder loswerden!

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Nicht jeder Schuh ist bequem und lässt dem Fuß genug Platz. Oft geht es bei Schuhen um die Optik – mit der Folge von Fehlstellungen und Druckstellen. Und richtig schmerzhaft wird es, wenn sich hier schon Hühneraugen gebildet haben. An den Druckpunkten bildet sich eine Verdickung, die sich durch weitergehenden Druck oder Reibung zu einem in die Tiefe wachsenden Dorn entwickelt. Reicht dieser tief genug, verursacht er beim Laufen erhebliche Schmerzen, die sich verstärken je länger man mit einer Behandlung wartet. Am häufigsten sitzen sie an den Zehen, aber auch die Fußsohle kann betroffen sein. Hier ist es oft schwer ein Hühnerauge von einer Dornwarze zu unterscheiden. Deshalb heißt die wichtigste Regel, nie selbst zur Nagelschere greifen um das Hühnerauge zu entfernen. Dies gilt vor allem für Diabetiker, da hier aufgrund des verringerten Schmerzempfindens an den Füßen die Verletzungs- und Infektionsgefahr noch größer sind.

Grundsätzlich sollte man als erstes die Ursache für die Druckstelle beheben, dann die Verhornung entfernen und schließlich den Bereich entlasten. Ein Hühnerauge lässt sich am besten aufgeweicht entfernen. Dies kann man durch ein Fußbad oder spezielle Hühneraugenpflaster bzw. Tropfen erreichen, die Salicyl- oder Milchsäure enthalten und den Kern aufweichen. Alternativ kann man hierzu auch auf bewährte Haumittel wie eine Zwiebelscheibe mit Zitrone und Salz oder eine Fußbad mit Teebaumöl zurückgreifen. Auch eine Massage mit Oliven- oder Mandelöl mit einem Spritzer Zitrone macht das Hühnerauge weich. Anschließend die Verhornung durch einen Bimsstein entfernen. Reicht der Dorn sehr tief, sind mehrere Arbeitsgänge nötig und man geht besser zum Podologen (med. Fußpfleger) oder Hautarzt. Nach der Behandlung den Fuß gut eincremen und die Stelle durch ein Hühneraugenpolster vor weiterer Reibung schützen.