Hausmittel gegen Schlafstörungen

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Ein guter Schlaf ist in Sachen Gesundheit fast die halbe Miete. Aber viele Menschen leiden an Schlafstörungen. Das kostet Kraft und schwächt das Immunsystem. Gesunde Hausmittel können hier wunderbar helfen zur Ruhe zu kommen und Stress abzubauen. Sorgen und Probleme, ständiger Lärm und wachsende Umweltverschmutzung – das alles führt bei Millionen Menschen zu Schlafstörungen, macht den Schlaf unruhig und zu kurz.

 

Wir alle wissen, wie es einem Menschen am nächsten Tag geht, wenn er in der Nacht davor schlecht, zu kurz oder gar nicht geschlafen hat: Miserabel, ohne Antrieb und schlapp schleppt er sich durch den Tag. Nun gibt es gerade auf diesem Gebiet unzählige Angebote der Pharmaindustrie – aber nur wenige ohne Nebenwirkungen. Dafür aber gibt es sehr viele gesunde Hausmittel gegen Schlafstörungen aus dem Erfahrungsschatz der natürlichen Volksmedizin.

Kräuter helfen bei Schlafstörungen

Schlafstörungen und Hausmittel – da geht es immer auch um Kräuter, die uns einen gesunden und besseren Schlaf bringen können. Zum Beispiel um den Hopfen, denn der ist nicht nur fürs Bier wichtig. Hier ein altes Hausmittel: Machen Sie sich eine Hopfenmilch. Hopfen verfügt über beruhigende pflanzliche Hormonstoffe. Und die Milch enthält die beruhigende Substanz Tryptophan. Zwei Teelöffel getrocknete Hopfen-Zapfen ( Apotheke) werden in 1/4 Liter Milch aufgekocht und müssen dann 7 Minuten zugedeckt ziehen. Durchseihen, mit 1 Teelöffel Honig süßen. Trinken Sie die Hopfenmilch kurz vor dem Zubettgehen. Und da wäre noch ein gutes Rezept mit Hopfen, mit dem Sie Schlafstörungen beheben können: Vermischen Sie 50 Gramm Haferkraut, 50 Gramm Hopfenzapfen, 80 Gramm Gänsefingerkraut und 40 Gramm Silberweidenblätter, alles aus der Apotheke, geben Sie 3 gehäufte Eßlöffel dieser Mischung in 1/2 Liter dunkles Bier und lassen Sie alles aufkochen. Danach 15 Minuten ziehen lassen, durchseihen und mit etwas Honig süßen. 30 Minuten vor dem Zubettgehen in kleinen Schlucken trinken.

Ausser dem Hopfen gibt es auch nicht andere Kräuter, die Ihnen einen ruhigen Schlaf bringen. Zum Beispiel Baldrian. Der ist gut – aber er muss hoch dosiert sein. Z.B.: Baldrian-Dragees aus der Apotheke. Nehmen Sie zwei Stück eine Stunde vor dem Zubettgehen. Oder: Mischen Sie 40g Baldrianwurzel und 10g Johanniskraut (Apotheke). 2-3 Teelöffel davon in 1/4 Liter kaltem Wasser ansetzen, 12 Stunden stehen lassen, abseihen und vor dem Schlafen gehen trinken.

Immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen

Um Schlafstörungen zu vermeiden müssen Sie sich die richtigen Schlafgewohnheiten haben. Deshalb sollten Sie niemals bei Kunstlicht schlafen. Das bringt Ihren Schlafrhythmus durcheinander. Entfernen Sie alle elektronischen Geräte die Elektrowellen abstrahlen (Handy, Fernseher, schnurloses Telefon, Radio etc.) aus Ihrem Schlafzimmer. Mit gut durchwärmten Füßen schläft man viel besser und viel schneller ein. Mit kalten Füßen gibt es oft Probleme beim Einschlafen. Entspannen Sie sich vor dem Schlafen gehen durch einen Spaziergang, durch ein Gespräch oder durch Ihre Lieblingsmusik. Trainieren Sie Ihren Schlafrhythmus auf Regelmässigkeit. Gewöhnen Sie es sich an, immer um die gleiche Zeit zu Bett zu gehen. Nehmen Sie ein leichtes Abendessen ohne Fett und Zucker zu sich. Essen Sie nach 19.00 Uhr keinen Salat und keine Rohkost mehr.
Viel Alkohol stört den Schlaf, ein Glas Bier oder ein Glas Rotwein fördert ihn.

Weitere gute Hausmittel und Tipps gegen Schlafstörungen:

  • Datteln helfen bei Schlafstörungen: Sie regen die Bildung des körpereigenen Schlafhormons Melantonin an.
  • Nehmen Sie am Abend ein warmes (höchstens 37 Grad) Bad mit beruhigenden Zusätzen wie Melisse, Lavendel oder Baldrian. Nicht länger als eine Viertelstunde baden.
  • Trinken Sie morgens und abends über einen Monat lang jeden tag eine Tasse Lavendeltee.
  • Geben Sie folgende Kräuter in ein kleines Leinensäckchen: Kamille, Melisse, Lavendel, Minze, Thymian und Anis. Legen Sie zum Schlafen das Säckchen auf Ihr Kopfkissen neben Ihren Kopf.
  • Mischen Sie in einem Glas lauwarmem Wasser Honig und Apfelessig. Am Abend in kleinen Schlucken trinken.
  • Kochen Sie Milch mit einer Zwiebel auf. Vor dem Schlafen langsam und warm trinken.
  • Träufeln Sie fünf Tropfen Rosenöl auf ein Taschentuch und legen Sie dieses auf Ihr Kopfkissen.
  • Essen Sie eine Stunde vor dem Zubettgehen Lebensmittel die Serotonin enthalten. Die fördern die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Dazu gehören: Pellkartoffeln, Nüsse, Bananen, Vollkorn-Teigwaren.
  • Essen Sie einen Becher Joghurt (Magerstufe) mit einer kleingeschnittenen Mango.
  • Treten Sie am Abend zehn Minuten kaltes Wasser in der Badewanne. Dann sofort ins Bett.
  • Versuchen Sie nicht, den Schlaf zu erzwingen. Notfalls aufstehen, lesen – bis Ihnen die Augen zufallen.
  • Raumtemperatur fürs Schlafen: Nicht höher als 18 Grad, nicht niedriger als 15 Grad.
  • Entfernen Sie alle elektronischen Geräte die Elektrowellen abstrahlen (Handy, Fernseher, schnurloses Telefon, Radio etc.) aus Ihrem Schlafzimmer.