Grippewelle 2014/15: Die besten Hausmittel

Sie kommt so sicher wie Weihnachten und der erste Schnee: Die Grippewelle 2014/15. Bereits jetzt häufen sich in den Arztpraxen die Patienten mit den typischen Erscheinungen: Fieber, Halsweh, rinnende Nase, Husten und Gliederschmerzen. Lohnt sich dann denn überhaupt noch eine Schutzimpfung? Aber ganz sicher-nur Sie müssen rasch handeln. Denn von der Impfung bis zum Aufbau eines sicheren Schutzwalls von Antikörpern braucht unser Immunsystem etwa zwei Wochen. Aber Sie können die Wirkung der Grippeimpfung auch durch bewährte Hausmittel unterstützen – und sich so vor der Grippewelle schützen.

 

Unbedingt impfen lassen

Die Grippe ist eine gefährliche Virus-Erkrankung, an der jedes Jahr tausende Menschen sterben. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Schwangere und alle Menschen die ständig in Kontakt mit anderen Menschen sind. Die Kinder gehen in den Kindergarten oder in die Schule, die Berufstätigen drängeln sich in den öffentlichen Verkehrsmitteln, Beschäftigte in pflegerischen und medizinischen Berufen kommen täglich mit Grippekranken in Berührung. Generell muss man sagen: Grippe-Viren kommen auf der ganzen Welt vor, und sie können sich von Jahr zu Jahr leicht verändern. Deshalb ist die jährliche Impfung ist die beste Möglichkeit sich und andere gegen die Grippe zu schützen. Sie verringert das Risiko überhaupt zu erkranken oder schwere Komplikationen zu erleiden.

Mit Hausmittel die Impfung unterstützen

Wenn wir die Impfung unterstützen und die Grippe mit Hausmitteln bekämpfen wollen, dann müssen wir wissen: Betroffen sind vor allem die Nase, der Mund-Rachen-Raum, die Bronchien, unsere Schleimhäute und die Ohren. Und wir müssen begreifen: Grippe wird durch Viren verursacht, der direkte Einsatz von Antibiotika ist sinnlos. Antibiotika können nur verhindern, dass zur Grippe auch noch ein bakterieller Infekt kommt. Zum Beispiel eine Bronchitis.
Das beste Hausmittel gegen die Grippewelle ist eine generelle Stärkung unseres Immunsystems. Und da gibt es eine Vielzahl an Tees, die sich teilweise schon seit hunderten von Jahren bewährt haben. Allen voran der Lindenblütentee. Übergeissen Sie einen EL Lindenblüten mit 1/4 Liter kochendem Wasser, lassen Sie den Tee acht Minuten ziehen (unbedingt zugedeckt), mit ein bisschen Honig süßen und mehrere Tassen am Tag trinken. Oder nehmen Sie zum Beispiel den Rotbusch-Tee. In dem ist der Wirkstoff Asphalten, ein Flavonoid. Dieses wiederum gibt dem Immunsystem Kraft. Kein Tee, aber auch eintrinkbares Hausmittel: Erhitzen Sie 4 cl hochprozentigen Schnaps, geben Sie ordentlich Chili oder scherzen Pfeffer dazu, trinken und ab ins Bett.

Hühnersuppe besiegt die Grippe

Sport ist gut für das Immunsystem, sagt man immer. Nicht aber, wenn eine Grippe umgeht. Denn die körperliche Anstrengung macht Sie anfällig für die Grippeviren. Also während der Grippewelle 2014/15 keine sportlichen Anstrengungen, keine Vollbäder und die Sauna unbedingt meiden. Auch sollten Sie während einer Grippe die Temperatur in Ihrem Schlafzimmer nicht unter 17 Grad fallen lassen. Die ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit spielt während der Grippezeit eine grosse Rolle. Da eignet sich besonders eine Hühnersuppe, wie sie schon unsere Oma kochte: Kochen Sie au einem ganzen Huhn eine kräftige Brühe, die Sie entfetten. Gewürzt wird mit viel Knoblauch, Chili, Salz und Zitronengras. Wenn Sie die Suppe im Teller haben, dann geben Sie noch den Saft einer halben Zitrone dazu. Heiss essen. In dieer Suppe sind viele Vitalstoffe enthalten. Der wichtigste aber ist ein hoher Anteil an Zink – denn dieser stärkt das Immunsystem.

Mit Beeren gegen die Grippewelle

Und dann sind da noch die Beeren, mit denen Sie sich vor der Grippewelle 2014/15 schützen können. Täglich eine Handvoll lassen das Immunstem jubeln. Denn ob Brombeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren – alle haben einen sehr hohen Anteil an pflanzlichen Farbstoffen. Wie wichtig die sind, das wussten unsere Vorfahren schon vor Jahrtausenden. Und warum sind sie so hilfreich gegen die Grippewelle? Sie wirken antibakteriell und hemmen das Ausbreiten von grippebedingten Entzündungen im Mund- und Rachenraum. Sie stoppen Viren, Bakterien und schädliche Pilze. Sie können die Vitalstoffe der Beeren als Tee zum sich nehmen, oder diese einfach essen. Der Saft der Brombeeren zum Beispiel hilft bei Halsschmerzen und Heiserkeit. Die Flavanoide sind gut für die Immunkraft. Brombeertee ist gut bei  leichten Entzündungen im Rachenraum.
Der Holunder war über viele Jahrhunderte das Heil- und Hilfsmittel der Bauern gegen die Grippe.  Seine Pflanzenfarbstoffe bekämpfen Freie Radikale und stärken das Immunsystem.  Ausserdem wirkt er schweisstreibend und senkt die Temperatur bei einem grippalen Fieber. Während der Grippezeit sollte Sie täglich 50 Milliliter Holundersaft trinken.