Gnocci – die falsche Nudel

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Diese Nudelsorte ist in deutschsprachigen Ländern auch unter dem Namen Nockerln oder Nocken bekannt. Du fragst Dich, warum sie hier als falsche Nudel bezeichnet wird? Wir klären Dich auf und verraten Dir auch, worauf Du bei ihnen achten musst und wie Du sie am besten servierst.

Der Clou mit dem Kloß

Gnocchi sind tatsächlich keine Nudeln im klassischen Sinne. Sie werden, im Gegensatz zu ihren meistens aus Hartweizengrieß bestehenden Kollegen, aus Kartoffel- oder Weizenmehlteig bereitet. Gnocchi sind demnach keine richtigen Nudeln, sondern gekochte Klößchen!

Do-it-yourself-Gnocci: Keine Kunst

Die kleinen Leckerbissen findest Du nicht neben den anderen Nudeln im Regal, sondern nur an der Kühltheke. Sie dürfen aufgrund ihrer Bestandteile nicht bei Zimmertemperatur gelagert werden. Am besten schmecken Gnocchi, wenn man sie selbst frisch zubereitet. Das ist viel leichter, als es sich anhört: Gnocchi aus Kartoffeln, Mehl, Butter, Eiern, Salz und Käse sind schon in weniger als einer halben Stunde fertig und können dampfend heiß serviert werden.

Genusstipps

Die fluffigen Klößchen machen sich geschmacklich besonders gut mit einfachen, aber aussagekräftigen Aromen. So kannst Du die schon gegarten Gnocchi kurz vor dem Essen noch einmal in heißem Olivenöl oder flüssiger Butter umschwenken und das Ganze mit Salbei verfeinern; auf dem Teller wird dann noch geriebener Parmesan oder Pecorino hinzugefügt.