Er richtet seine Kamera aufs Eis – und filmt das Undenkbare

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Fotograf James Balog und sein Team waren gerade dabei, einen Gletscher zu untersuchen, als ihre Kameras Aufnahmen monumentalen Ausmaßes machten. Der Vorfall ereignete sich in Grönland, wo James und seine Freunde die Bilder von Kameras, die sie über die Jahre hinweg am nördlichen Polarkreis verteilt hatten, auswerteten.

Sie suchten nach geeigneten Aufnahmen für eine kommende Doku – doch niemand konnte ahnen, was sich gleich vor ihren Augen abspielen würde. Obwohl der amerikanische Fotograf James Balog Spezialist in Sachen Naturfotografie ist, hat er lange Zeit nicht an den Klimawandel geglaubt.

Im Gegenteil: 20 Jahre lang hat er sich über die Wissenschaftler lustig gemacht.

„Ich habe nicht geglaubt, dass Menschen die Macht haben, die Grundphysik und -chemie dieses gesamten, riesigen Planeten zu verändern. Es schien nicht sehr wahrscheinlich,“ meint Balog.

Erst 2005 realisierte der Fotograf, dass etwas mit unserem Planeten faul war, als er genauer untersuchte, wie sich die Klimaveränderung auf die Natur auswirkt. Während einer Fotoexpedition des National Geographic in die Antarktis sah er den verheerenden Schaden mit seinen eigenen Augen.

10 Jahre später feierte Balogs Film „Chasing Ice“ Premiere, denn er hatte sich entschieden, das Schmelzen der Gletscher mit einem ganzen Kameraheer festzuhalten.

Während dieser Mission filmte er eine der spektakulärsten Naturszenen aller Zeiten. Balog und sein Team wurden Zeuge davon, wie ein Gletscher der Größe von Manhattan in weniger als einer Stunde und 15 Minuten im Ozean versank.

Das epochale Ereigniss wurde ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen und zeigt in beeindruckenden Bildern, wie ernst die Sitution bereits ist. Experten zufolge handelt es sich um ein noch nie dagewesenes geologisches Desaster. Leider wird es aller Voraussicht nach nicht das letzte seiner Art sein.

Hier könnt ihr die unglaublichen Bilder sehen:

Im November 2016 war die Antarktis 20 Grad wärmer als der Durchschnitt, was sogar viele Vorhersagen noch übertrifft. Leider steuern wir direkt auf die Katastrophe zu, wenn wir die Treibhausemissionen bis 2070 nicht in den Griff bekommen. Immerhin: Noch können wir etwas unternehmen.

Hoffentlich überzeugt dieses Video einige Menschen davon, dass die Lage ernst ist und die Uhr fast 12 geschlagen hat. Wir – und damit ist die ganze Menschheit gemeint – müssen an einem Strang ziehen, um diesen Trend umzukehren! Niemand kann alles tun – aber alle können etwas tun. Teilt die unglaublichen Bilder von James Balogs und seinem Team