Entdecke, wie die Wirbelsäule in 2 Minuten gedehnt werden kann

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Du benötigst nur 2 Minuten beziehungsweise 120 Sekunden deiner Zeit, um diese Streckübungen für die Wirbelsäule durchzuführen und Rückenschmerzen zu lindern.

Du benötigst hierfür 3 Dinge: 1 Matte, 1 Tennisball und einen Gurt.

Wenn du diese Übungen regelmäßig durchführst, gewöhnst du deinen Körper an die richtige Körperhaltung. So kannst du dein allgemeines Wohlbefinden und deine Lebensqualität verbessern.

Wenn du an Lumbalgie leidest oder viele Stunden sitzend verbringst, solltest du diese Dehnungsübungen auf jeden Fall durchführen. Sie basieren auf einer konkreten Yogaposition, die Überlastungen und möglichen Verletzungen vorbeugt.

Es handelt sich nicht um ein Wundermittel, sondern um eine einfache Physiotherapie, die jeder durchführen kann.

Wir erklären dir, wie du deine Wirbelsäule strecken kannst.

Dein Körper möchte dir etwas sagen, du hörst ihm aber nicht zu

Wahrscheinlich bist du schon oft mit starken Rückenschmerzen von der Arbeit nach Hause gekommen. Du bewegst den Kopf, die Schultern und die Beschwerden scheinen langsam zu verschwinden.

Du gehst ins Bett und am nächsten Morgen stehst du ausgeruht wieder auf, zumindest für eine Zeit.

Wenn du bei deinen Tätigkeiten lange Zeit dieselbe Körperhaltung einhalten musst, erscheint früher oder später eine Lumbalgie, ein Trauma oder auch chronische Kopfschmerzen.

  • Dein Körper gibt dir Zeichen: Krämpfe, steifer Hals, Kopfschmerzen, Händekribbeln, Stechen im unteren Rückenbereich… diese Signale weisen darauf hin, dass du deine Wirbelsäule schonen und pflegen solltest.
  • Dabei solltest du nicht vergessen, dass auch Emotionen die Gesundheit der Wirbelsäule direkt beeinflussen.
  • Stress, Angstzustände, Nervosität oder Sorgen verursachen Druck und Verspannungen des Rückens, des Halses, des unteren Rückenbereich, des Kreuzbeines oder des Steißbeines.

Streckübungen können dir helfen

Die tägliche Dehnung deiner Wirbelsäule kann dein Wohlbefinden verbessern. Du benötigst dafür nur 2 Minuten. So einfach ist das!

Wichtig zu beachten ist jedoch:

  • Eine falsche Körperhaltung führt dazu, dass die Gelenke schlechter durchblutet und allmählich steif werden.
  • Durch Dehnungsübungen wird die Durchblutung gefördert, die Muskeln werden trainiert und die Gelenke gewinnen an Flexibilität.
  • Wenn du dir diese Übungen zur täglichen Gewohnheit machst, kannst du Anspannungen reduzieren und deine Koordinationsfähigkeit verbessern. 
  • Viergiss nicht, deine Muskel- und Gelenkegesundheit zu verbessern und dabei auf deine Propriozeption zu achten.
  • Durch die Wahrnehmung des eigenen Körpers kannst du diesen formen und deine Bewegungen und Haltung verbessern.

Lerne, deine Wirbelsäule zu dehnen

Um deine Wirbelsäule zu dehnen brauchst du einen ruhigen Platz zu Hause, wo du dich hinlegen kannst. Suche bestmöglichst einen Ort, das bequem ist und wo dein Rücken gerade liegt.

  • Die Übungen konzentrieren sich hauptsächlich auf die Muskelgruppe der Oberschenkel.
  • Diese Streckübungen werden von Sportlern sehr oft durchgeführt und sind durch ihre Einfachheit und Wirksamkeit sehr nützlich.

Du benötigst

  • 1 Matte
  • 1 Gurt
  • 1 Tennisball

Anweisungen

  • Bevorzuge bequeme Kleidung.
  • Lege dich auf die Matte, sodass dein Rücken gerade und gut verankert auf dem Boden liegt.
  • Den Tennisball unter die Lendengegend legen.
  • Den Gurt an die Fußsohle legen (nahe der Zehen).
  • Den Gurt festhalten und das Bein 20 Sekunden strecken oder solange dein Körper es aushält, dabei den Gurt straffen.
  • Tief und langsam durchatmen.
  • Dieselbe Übung mit dem anderen Bein wiederholen.
  • Empfehlenswert ist, diese Streckübungen 2 Minuten lang durchzuführen.

Der Ball am Rücken hilft dir, dich auf deinen Rücken zu konzentrieren, während du die Streckübungen durchführst. Du kannst diese aber auch ohne Ball machen.

Es ist wichtig, diese Dehnungen jeden Tag durchzuführen, um Verletzungen und Überlastungen des Rückens bzw. der Wirbelsäule vorzubeugen.

Beachte jedoch immer, dich nicht zu überanstrengen und auf deine körperliche Belastbarkeit zu respektieren, um dich nicht zu verletzen.