Du bekommst geschwollene Füße bei heißem Wetter? Das hier kannst du dagegen tun!

Das tropisch heiße Wetter der letzen Wochen macht uns zu schaffen. Die sommerliche Temperaturen sind natürlich schön, wenn man einen Tag an den Strand oder im Garten verbringen kann. Ist man den ganzen Tag aber auf den Beinen oder im Büro, macht es weniger Spaß. Bekommst du in solchen Situationen schnell geschwollene Füße? Dann lies hier weiter, was dagegen hilft!

Die Hitze macht den Körper zu schaffen.

Schwerkraft
Die Hitze lässt die Blutgefäße im Körper schneller ausweiten. Wegen diesem extra Raum kann mehr Feuchtigkeit durch die Rückwand ‘entweichen’. Das merkt man an den Händen und Füßen am meisten. Das liegt daran, dass der Körper es schwieriger hat, die Feuchtigkeit aus diesen Ecken weiter abzuleiten. Die Lymphgefäße, die dafür verantwortlich sind, sind in Händen und Füßen relativ klein. Außerdem muss die Feuchtigkeit gegen die Schwerkraft nach oben transportiert werden. Kein Wunder also, dass bei heißem Wetter plötzlich alles anschwillt.

Schwache Blutgefäße
Zum Glück bringen geschwollene Hände und Füße keine weiteren Schmerzen mit sich. Trotzdem kann es stören, wenn man zum Beispiel nicht mehr in die Sandalen passt. Werden deine Hände bei Hitze auch dick? Dann kann das auf schwache Blutgefäße hinweisen. Es kann sein, dass deine Venen schwächer werden und das Blut schwieriger durch den Körper transportiert wird. Das Blut stockt sozusagen in den Adern. Hier hilft das heiße Wetter auch nicht.

Tipps gegen geschwollene Füße
Du kannst einiges unternehmen, um die Schwellung deiner Hände, Füße und Knöchel an heißen Sommertagen zu minimieren. Das sind die wichtigsten Tipps:

  • Trinken: An heißen Tagen muss man viel trinken. Es mag vielleicht komisch klingen, weil dein Körper scheinbar voller Wasser ist, aber dein Lymphsystem hat es trotzdem nötig. Der leitet die angestaute Flüssigkeit und andere Abfallstoffe aus dem Körper ab. Es wird geraten, mindestens 2 Liter am Tag zu trinken.
  • Bewegung: Um die Durchblutung anzuregen, gibt es nichts besseres als Bewegung! Dadurch fällt es den Lymphgefäßen viel einfacher, Feuchtigkeit und Abfallstoffe zu beseitigen. Die Lymphgefäße verlaufen nämlich in und zwischen den Muskeln, die durch Bewegung kontrahieren. Die Gefäße werden somit zerquetscht und die Flüssigkeit fließt weiter. Je mehr du dich bewegst, je mehr Flüssigkeit wird abgeleitet. Hast du Schwierigkeiten beim gehen, helfen auch Dehnübungen.
  • Weniger Salz: Die richtige Ernährung kann auch gegen geschwollene Füße helfen. Achte darauf, weniger Salz zu dir zu nehmen. Salz sorgt dafür, dass dein Körper mehr Flüssigkeit speichert und erhöht den Blutdruck.
  • Erhöhte Lage: Hast du einen Bürojob, bei dem du den ganze Tag sitzt? Dann ist es schwierig, täglich ausreichend Bewegung zu bekommen. Versuche dann, deine Beine in eine erhöhte Lage zu bekommen. Das reduziert den Druck auf die Venen. Es hilft schon, sich auf die Couch mit einem Kissen unter den Beinen zu legen, oder einen Hocker für die Füße unter den Schreibtisch zu stellen.

Helfen diese Tipps nicht?
Dann kann es sein, dass du an einem Ödem leidest. Auch Wassersucht genant, schwillt das Körpergewebe aufgrund einer Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem an. Es kann sein, dass es nach und nach schlimmer wird und die Beine dadurch immer dicker werden. Du erkennst ein Ödem anhand diesem Test: drücke mit einem Finger in deine geschwollene Haut. Ist ein Grübchen kurz zu sehen? Dann hat sich Flüssigkeit dort angesammelt. Stützstrümpfe oder eine Bandage sind gegen diese Einlagerung notwendig.

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