Diese Medikamente machen Männern Brüste

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Hormonelle Veränderungen, östrogenhaltige Cremes und Salben, Alkohol, Anabolika und Fettleibigkeit gehören zu den Gründen, aus denen Männer plötzlich weibliche Brüste bekommen. Doch auch Medikamente können diese belastende Situation auslösen. Das sind die Arzneimittel, die der Informationsdienst für Ärzte und Apotheker benennt:

Meist führen Nebenwirkungen zum Brustwachstum
Arzneimittel gewinnen als möglicher Auslöser des männlichen Brustwachstums, also der Gynäkomastie, an Bedeutung. Nach Einschätzung der schwedischen Arzneimittelbehörde zählen die schädlichen Nebenwirkungen von Arzneimitteln zu den häufigsten Gründen für das krankhafte Brustwachstum.

Magenmittel im Fokus
Häufig sind es Magenmittel, die die für Männer gravierende Nebenwirkung mit sich bringen. So zum Beispiel Antihistaminika zur Hemmung der Magensäuresekretion. Das Präparat Cimetidin soll männliche Sexualhormone von ihren Rezeptoren an der Brustdrüse verdrängen und so die Wirkung der weiblichen Sexualhormone und damit das Brustwachstum verstärken. Auch der Stoff Ranitidin und der Protonenpumpenhemmer Omeprazol haben dies als mögliche Nebenwirkung. Omeprazol ist frei verkäuflich in der Apotheke erhältlich.

Herzmittel im Blick
Das bei Herzinsuffiziens verordete Medikament Spironolakton kann das Brustwachstum beim starken Geschlecht auslösen. Außerdem kann es zu Potenzstörungen führen.

Vorsicht bei Herzpräparaten
Verschiedene Herzpräparate können das Wachstum der männlichen Brust anregen. So zum Beispiel das Herzmittel Digitalis.

Prostatspräparat
1992 kommt das Medikament Finasterid auf den Markt. Es wird vor allem bei Prostatavergrößerung und hormonell bedingtem Haarausfall verordnet. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Impotenz und verminderte Libido, aber auch eine Brustvergrößerung.